Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Dacia Maraini

Dacia Maraini, geboren 1936 in Florenz, ist heute ? weit über den Literaturbetrieb hinaus ? eine der wichtigsten Stimmen ihres Landes. Mit "La vacanza" ("Tage im August") wurde sie 1961 über Nacht berühmt. Zu ihren erfolgreichsten Romanen gehören "Die stumme Herzogin", "Stimmen" und "Kinder der Dunkelheit".

Bücher von Dacia Maraini

Maraini, Dacia: Gefrorene Träume. Roman

Cover: Gefrorene Träume

Piper Verlag, München 2006, ISBN 3492048803, Gebunden, 436 Seiten, 22,90 EUR

Aus dem Italienischen von Eva-Maria Wagner. Colomba Mitta verschwand am Morgen des zweiten Juni. Ihr Zimmer war aufgeräumt, das Bett gemacht, die feuchten Handtücher hingen an der Fensterbank. Der Kaffee in der Tasse auf dem Tisch war noch warm, als ihre Großmutter in die Küche kam. Ein Jahr ist seitdem vergangen, und jede Suche ... mehr lesen
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Maraini, Dacia: Ein Schiff nach Kobe. Das japanische Tagebuch meiner Mutter

Cover: Ein Schiff nach Kobe

Piper Verlag, München 2003, ISBN 3492044891, Gebunden, 283 Seiten, 19,90 EUR

Die italienische Autorin blättert in den Tagebüchern ihrer Mutter und erinnert sich an ihre früheste Kindheit: den Aufbruch aus dem faschistischen Italien zu einer langen Reise ins ferne Japan, das unkonventionelle Leben fern der Heimat mit ihrem Vater, dem Ethnologen Fosco Maraini, und ihrer schönen, aristokratischen Mutter Topazia ... mehr lesen
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Maraini, Dacia: Tage im August. Roman

Cover: Tage im August

Piper Verlag, München 2001, ISBN 3492041531, Gebunden, 230 Seiten, 17,90 EUR

Aus dem Italienischen von Herbert Schlüter. Dacia Maraini Romandebüt von 1961 spielt im Italien unter Mussolini. "Die Welt ist ein Inferno." Mit diesen Worten warnen die Nonnen des römischen Mädcheninternats ihre Schützlinge vor den Gefahren, die draußen auf sie lauern. Aber die 14jährige Anna brennt vor Neugierde, ... mehr lesen
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Maraini, Dacia: Kinder der Dunkelheit. Kriminalerzählungen

Cover: Kinder der Dunkelheit

Piper Verlag, München 2000, ISBN 3492042023, Gebunden, 251 Seiten, 19,43 EUR

Aus dem Italienischen übersetzt von Eva-Maria Wagner. Was war der zarten, taubstummen Alicetta in der Klinik passiert, wo die beiden Pfleger sie doch so liebevoll jeden Abend badeten? Eines Morgens jedenfalls lag sie tot in ihrem Bett... Warum glaubte niemand dem mutigen kleinen Tano, der vergeblich seinen Vater anzeigen wollte - bis sein fünfjähriges ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen