Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Valentin Groebner
Groebner, Valentin: Das Mittelalter hört nicht auf. Über historisches Erzählen

C. H. Beck Verlag, München 2008, ISBN 3406570933, Gebunden, 192 Seiten, 19,90 EUR
Das Mittelalter ist ein Paradox: Düster und romantisch zugleich, aufregend fremdartig, aber auch Wurzel für Vieles, das uns heute prägt - kurzum, das Mittelalter ist ein Reservoir für unsere Wünsche, vor allem jedoch für die Bedürfnisse nach einem ganz anderen, ursprünglichen und authentischen Leben. Von kaum ... mehr lesen
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Groebner, Valentin: Der Schein der Person. Steckbrief, Ausweis und Kontrolle im Mittelalter

C. H. Beck Verlag, München 2004, ISBN 3406522386, Gebunden, 192 Seiten, 24,90 EUR
Wie wurden Menschen in den Jahrhunderten vor der Fotografie, vor dem Fingerabdruck und der DNA-Analyse identifiziert? Wie wurden sie beschrieben, damit andere, die sie noch nie gesehen hatten, sie erkennen konnten? "Steckbrief" und "Passport" sind Begriffe des Mittelalters. Von ihrer Geschichte handelt dieses Buch, von Kennzeichen ... mehr lesen
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Groebner, Valentin: Ungestalten. Die visuelle Kultur der Gewalt im Mittelalter

Carl Hanser Verlag, München 2003, ISBN 3446203737, Gebunden, 205 Seiten, 17,90 EUR
Wir sind umgeben von Bildern der Gewalt. Sie zeigen verstümmelte, gefolterte, zerfetzte Körper. Sie zeigen, was das Mittelalter "Ungestalten" nannte. Doch was war - und ist - an den Bildern extremer Gewalt so faszinierend? Valentin Groebner hatsich mit diesem Thema intensiv befasst und führt den Leser auf fesselnde Weise durch die düstere ... mehr lesen
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Groebner, Valentin: Gefährliche Geschenke. Ritual, Politik und die Sprache der Korruption in der Eidgenossenschaft im späteren Mittelalter und am Beginn der Neuzeit

UVK Universitätsverlag Konstanz, Konstanz 2000, ISBN 387940741X, Broschiert, 312 Seiten, 34,77 EUR
Geld, Wein, kostbare Becher... Wenn in Chroniken und Rechnungsbüchern des ausgehenden Mittelalters vom Schenken die Rede ist, fließt einiges, im Wortsinn. Geschenke fungierten als wirkungsvolle politische Kommunikationsmittel, mit denen Verträge besiegelt, Bindungen erneuert und Öffentlichkeiten hergestellt wurden. Aber wie konnte man legale Geschenke ... mehr lesen
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Von Lesern empfohlene Bücher
Moti Kfir, Ram Oren: Sylvia Rafael
Als bei den Olympischen Spielen in München im September 1972 elf israelische Sportler von einer palästinensischen ...
Kevin Brooks: Kissing the Rain
Aus dem Englischen von Uwe-Michael Gutzschhahn. Mike Nelson, wegen seiner Körperfülle Moo genannt, lässt ...
Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Dies pralle Leben
02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





