Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Henry Fielding

Henry Fielding, englischer Erzähler und Dramatiker, wurde 1707 in Sharpham Park bei Glastonbury, Somerset/Großbritannien geboren. Er begründete mit "Joseph Andrews" (1742, deutsch 1765), einer Parodie auf Samuel Richardsons "Pamela", den humorvoll-realistischen Roman. Sein berühmtester Roman, "Tom Jones" (1749, deutsch 1771), entfaltet ein reiches Bild englischen Lebens und verherrlicht den freien, in natürlicher Sittlichkeit gefestigten Gentleman. In "Amelia" (1754, deutsch 1957), bezog Fielding soziale Fragestellungen in den Roman ein. Er starb 1754 in Lissabon.

Bücher von Henry Fielding

Fielding, Henry: Tom Jones. Roman

Cover: Tom Jones

Manesse Verlag, Zürich 2004, ISBN 3717501089, Gebunden, 1664 Seiten, 53,80 EUR

2 Bände in Kassette.  Aus dem Englischen übersetzt von Eike Schönfeld.  Als der tugendhafte Gutsherr Allworthy eines Abends einen Säugling in seinem Bett vorfindet, beschließt er kurzerhand, das Kind bei sich zu behalten. Er zieht es an Sohnes Statt auf und gibt ihm den Namen Tom Jones. Der Findling wächst zu einem lebhaften ... mehr lesen
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Fielding, Henry: Das Journal einer Reise nach Lissabon.

Wiborada Verlag, Schellenberg (Liechtenstein) 2000, ISBN 3909151027, Gebunden, 192 Seiten, 22,50 EUR

Aus dem Englischen übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Gerlinde Völker. ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen