Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Hubertus Knabe
Knabe, Hubertus: Honeckers Erben. Die Wahrheit über Die Linke

Propyläen Verlag, Berlin 2009, ISBN 3549073291, Gebunden, 447 Seiten, 22,90 EUR
Mit viel Geschick hatten es Parteifunktionäre wie Gregor Gysi oder Lothar Bisky 1989/90 verstanden, die diskreditierte Diktaturpartei zu retten und die Misere, die vierzig Jahre Sozialismus hinterlassen haben, anderen in die Schuhe zu schieben. Das Milliardenvermögen der SED, bis heute angeblich unauffindbar, wurde auf Auslandskonten verschoben. ... mehr lesen
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Knabe, Hubertus: Die Täter sind unter uns. Über das Schönreden der SED-Diktatur

Propyläen Verlag, Berlin 2007, ISBN 354907302X, Gebunden, 384 Seiten, 22,00 EUR
War das Unrechtsregime der SED in Ostdeutschland ein Kavaliersdelikt? Betrachtet man die Ostalgie-Shows im Fernsehen, den Kultstatus von DDR-Devotionalien oder die öffentliche Verhöhnung ehemaliger Häftlinge durch frühere Stasi-Offiziere, so scheint sich dieses milde Urteil über die zweite deutsche Diktatur durchgesetzt zu ... mehr lesen
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Knabe, Hubertus: Tag der Befreiung?. Das Kriegsende in Ostdeutschland

Propyläen Verlag, Berlin 2005, ISBN 3549072457, Gebunden, 388 Seiten, 24,00 EUR
Keine Frage, das Ende des verbrecherischen NS-Regimes war für Europa eine Befreiung. Aber die Hälfte Europas - und eben auch die Hälfte Deutschlands - kam vom Regen in die Traufe, eine menschenverachtende Diktatur löste die andere ab. Es ist das große Verdienst von Hubertus Knabe, diese dunkle Seite des Kriegsendes und ... mehr lesen
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Knabe, Hubertus: 17. Juni 1953. Ein deutscher Aufstand

Propyläen Verlag, München 2003, ISBN 3549071825, Gebunden, 320 Seiten, 25,00 EUR
Am 17. Juni 1953, vier Jahre nach Gründung der DDR, kam es im Osten Deutschlands zu einer spontanen Volkserhebung. Ursprünglich ging es um die Rücknahme einer Erhöhung der Arbeitsnormen, doch schon bald forderten Tausende von Demonstranten den Rücktritt der Regierung und die Abhaltung freier Wahlen. Wie ein Flächenbrand ... mehr lesen
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Knabe, Hubertus: Der diskrete Charme der DDR. Stasi und Westmedien
Propyläen Verlag, Berlin/München 2001, ISBN 354907137X, Gebunden, 504 Seiten, 25,51 EUR
Den Medien der Bundesrepublik Deutschland schenkten die Machthaber der DDR stets ihre besondere Aufmerksamkeit - als Quelle feindlicher Propaganda, aber auch als Vehikel, um auf die öffentliche Meinung im Westen Einfluss zu nehmen. Entsprechend umfangreich waren die Bemühungen des Staatssicherheitsdienstes, sie lückenlos zu durchdringen. ... mehr lesen
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Knabe, Hubertus: Die unterwanderte Republik. Stasi im Westen

Propyläen Verlag, Berlin 1999, ISBN 3549055897, Gebunden, 590 Seiten, 25,51 EUR
Die Aufarbeitung der Stasi-Vergangenheit wird gemeinhin als Problem der Ostdeutschen betrachtet. Tatsächlich war die Tätigkeit des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) aber in erheblichem Maße auch auf die westdeutsche Gesellschaft gerichtet. Der Historiker Hubertus Knabe hat in den ehemaligen Stasi-Archiven systematisch die ... mehr lesen
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Knabe, Hubertus: West-Arbeit des MfS. Das Zusammenspiel von

Ch. Links Verlag, Berlin 1999, ISBN 3861531828, Gebunden, 598 Seiten, 24,54 EUR
Der Kampf gegen den "Klassenfeind" im Westen wurde vom MfS von Anfang an als "Hauptaufgabe" betrachtet. Ob Postkontrolle, Telefonkontrolle, Grenzaufklärung oder Bekämpfung der inneren Opposition - "innere" und "äußere" Arbeit waren im MfS untrennbar miteinander verwoben. Das vorliegende Buch ... mehr lesen
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Moti Kfir, Ram Oren: Sylvia Rafael
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
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Dies pralle Leben
02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





