Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 20.03.2010, 13.13 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Elke-Vera Kotowski

Elke-Vera Kotowski, geboren 1961 in Hagen, studierte Politologie, Literaturwissenschaft, Philosophie und Kulturwissenschaft in Duisburg und Berlin. Seit 1994 arbeitet sie am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien in Potsdam.

Bücher von Elke-Vera Kotowski

Kotowski, Elke-Vera / Schoeps, Julius H. (Hrsg.) / Wallenborn, Hiltrud: Handbuch zur Geschichte der Juden in Europa. 2 Bände. Band 1: Länder und Regionen. Band 2: Religion, Kultur, Alltag

Cover: Handbuch zur Geschichte der Juden in Europa. 2 Bände

Primus Verlag, Darmstadt 2001, ISBN 3896784196, Gebunden, 1018 Seiten, 92,00 EUR

Das Augenmerk des ersten Bandes gilt den europäischen Ländern, in denen Juden siedelten bzw. nach Vertreibung aus anderen Staaten Aufnahme fanden. Es werden sowohl die innere Entwicklung der jüdischen Gemeinden als auch die Beziehungen zwischen Juden und der sie umgebenden christlichen bzw. muslimischen Gesellschaft aufgezeigt. So wird ... mehr lesen
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Kotowski, Elke-Vera: Feindliche Dioskuren. Theodor Lessing und Ludwig Klages. Das Scheitern einerJugendfreundschaft (1885-1899)

Cover: Feindliche Dioskuren

Jüdische Verlagsanstalt, Berlin 2000, ISBN 3934658091, Paperback, 320 Seiten, 29,65 EUR

Mit 25 Schwarzweißabbildungen. Der Religionshistoriker Gershom Scholem bezweifelte, dass es jemals eine sogenannte deutsch-jüdische Symbiose gegeben habe. Das vorliegende Fallbeispiel trägt dieser These Rechnung. Die Freundschaft zwischen Ludwig Klages und Theodor Lessing scheiterte. Sie scheiterte am Zeitgeist des jungen deutschen Kaiserreichs. Das ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Bücher von Lesern empfohlen

Buch: Das andere Ende der LeinePatricia B. McConnell: Das andere Ende der Leine
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Buch: Sozialistische GesetzlichkeitMichael Stolleis: Sozialistische Gesetzlichkeit
Dieses Buch bietet eine erste Gesamtdarstellung der Staats-, Verwaltungs- und Völkerrechtslehre in der DDR. ...

Archiv: Bücherschauen

Vexierspielkünstler

20.03.2010: Die FAZ hat Denis Johnsons Thriller "Keine Bewegung!" gelesen und freut sich über das Gespür des Autors für kriminelle Loser. Die FR folgt der zehnjährigen Dora durch Jacques Roubauds Abenteuer und Geheimnis verheißenden "Verwilderten Park". Sehr anregend findet die NZZ Eric Hobsbawms Buch über "Globalisierung, Demokratie und Terrorismus". Die taz spürt einen Hauch von Erlösung in Don DeLillos Roman "Der Omega-Punkt". Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Engel der Nutzlosigkeit

05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Emotional labiler Federfetisch

19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen

Kein Schlaf, nur Albträume

02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen

Papa war doch einfach der Beste

09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen