Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Christoph Wilhelm Aigner
Aigner, Christoph Wilhelm: Die schönen bitteren Wochen des Johann Nepomuk. Roman

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2006, ISBN 3421059578, Gebunden, 448 Seiten, 19,90 EUR
"Jetzt bin ich so alt wie Mariella damals. Das ist sieben Jahre her. Manchmal scheinen mir zwei Leben seitdem vergangen zu sein, zuweilen kommt's mir vor, als hätte sich bloß ein Tag wie ein weißes Blatt dazwischengeschoben." Johann Nepomuk Müller steht, obwohl erst siebzehn Jahre alt, mit den Beinen fest im Leben. ... mehr lesen
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Aigner, Christoph Wilhelm: Kurze Geschichte vom ersten Verliebtsein. Gedichte

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2005, ISBN 3421058113, Gebunden, 80 Seiten, 14,90 EUR
Christoph Wilhelm Aigners Blick auf die Welt ist der eines immer wieder neu Sehenden: Der Blick des Staunens und Begreifens. Seine Gedichte ruhen in der Zuneigung zu Natur und Kreatur. Dem Respekt vor der Sprache. Und dem unbestechlichen Gefühl für die tragende Poesie komprimierter Momente, die dem menschlichen Leben Sinn verleihen.
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Aigner, Christoph Wilhelm: Logik der Wolken.

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2004, ISBN 3421058156, Gebunden, 137 Seiten, 17,90 EUR
Christoph Wilhelm Aigners sucht in der Logik der Wolken das eigentlich Unbegreifliche zu erfassen: das Leben. Es verschließt sich gerade dort, wo es zu pulsieren scheint - in der Geschwindigkeit, dem Trubel. Das Wesen der Natur, Zentrum seiner Poesie, eröffnet sich ihm in der versunkenen, liebenden Anschauung. So, wie es gelingt, aller Flüchtigkeit ... mehr lesen
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Aigner, Christoph Wilhelm: Vom Schwimmen im Glück. Gedichte

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2001, ISBN 3421054606, Gebunden, 102 Seiten, 14,40 EUR
Manche halten Glück für einen andauernden Zustand, der zu erreichen ist, wenn man sich nur genügend bemüht. Das ist unwahrscheinlich. Was es aber wirklich gibt, sind reine Momente des Erlebens, in denen Absichten keine Rolle spielen; etwas, das einem begegnet, außerordentlich, unerwartet, das man nie zwingen und durch nichts ... mehr lesen
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Aigner, Christoph Wilhelm: Engel der Dichtung. Eine Lesereise

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), Stuttgart 2000, ISBN 3421053995, Gebunden, 157 Seiten, 16,36 EUR
Was ist das wirklich: Dichtung? Wenn Wörter Wirklichkeit erzeugen - und die Sprache ist der Menschheit ja nicht fertig ins Maul gefallen -, so sind Dichtung und Leben untrennbar miteinander verwoben. Nachdenken über Dichtung heißt somit, über das Leben nachdenken zu müssen. Der Autor muß sich prüfen, wie er lebt, und muß sich Rechenschaft ablegen ... mehr lesen
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
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Dies pralle Leben
02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





