Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Micha Brumlik

Micha Brumlik, 1947 in der Schweiz geboren, lebt seit 1952 in Deutschland. Er ist Professor für Erziehungswissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität sowie Direktor des Fritz Bauer Instituts in Frankfurt am Main. Zahlreiche Publikationen zur europäischen und jüdischen Geistesgeschichte.

Bücher von Micha Brumlik

Brumlik, Micha (Hrsg.): Ab nach Sibirien. Wie gefährlich ist unsere Jugend?

Cover: Ab nach Sibirien

J. Beltz Verlag, Weinheim 2008, ISBN 3407858736, Gebunden, 235 Seiten, 14,90 EUR

Im Januar 2008 titelte die Bild-Zeitung: "Bei minus 55 Grad Holz hacken. Hessen schickt Schläger(16) nach Sibirien!" Dieser Erziehungsratschlag war trauriger Höhepunkt einer Medienkampagne, die den Wahlkampf des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch sekundierte und die bald zum Hauptthema der Republik erkoren wurde, zum ... mehr lesen
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Brumlik, Micha (Hrsg.): Vom Missbrauch der Disziplin. Antworten der Wissenschaft auf Bernhard Bueb

Cover: Vom Missbrauch der Disziplin

J. Beltz Verlag, Weinheim 2007, ISBN 3407857659, Broschiert, 180 Seiten, 12,90 EUR

Der ehemalige Direktor des Internats Schloss Salem, Bernhard Bueb, hat mit seiner Streitschrift "Lob der Disziplin" für Aufregung gesorgt. "Bild" machte das Buch mit Aufmacherseiten zum Bestseller und bejubelte Bueb als "Deutschlands strengsten Lehrer". Jetzt antworten renommierte Autoren aus Wissenschaft und Publizistik ... mehr lesen
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Brumlik, Micha: Judentum. Was stimmt? Die wichtigsten Antworten

Cover: Judentum

Herder Verlag, Freiburg i.Br. 2007, ISBN 3451057964, Taschenbuch, 128 Seiten, 7,90 EUR

Was macht jüdische Identität wirklich aus? Welche Klischees sind wirksam, worauf beziehen sich Vorurteile? Ist das Judentum eine Religion von Utopismus oder Nationalismus? Wie gingen Judentum und Christentum auseinander? Das Judentum als widersprüchliche Einheit von Glaube, Volk, Religion und Staat verlangt nach vielen Antworten. Micha ... mehr lesen
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Brumlik, Micha: Kritik des Zionismus.

Cover: Kritik des Zionismus

Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 2007, ISBN 3434506098, Kartoniert, 160 Seiten, 16,90 EUR

Sechzig Jahre nach der Gründung des Staates Israel und vierzig Jahre nach der Eroberung und Besiedlung des Westjordanlandes stellt Micha Brumlik die Frage nach den faktischen, moralischen und kulturellen Bedingungen, unter denen das jüdische Volk sich "zu einer modernen Nation mit einem modernen Nationalstaat" bildete. Diese Frage ... mehr lesen
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Brumlik, Micha: Sigmund Freud. Der Denker des 20. Jahrhunderts

Cover: Sigmund Freud

J. Beltz Verlag, Weinheim 2006, ISBN 3407857802, Gebunden, 280 Seiten, 22,90 EUR

Freud, der uns das Bild des Menschen als eines tragisch zerrissenen Wesens vor Augen führt, nahm zum Ausgangspunkt seiner Überlegungen die im ersten Weltkrieg zerstörte bürgerliche Welt - und verfasste davon ausgehend nicht mehr und nicht weniger als eine Anthropologie des 20. Jahrhunderts. Freud zeigt sich mit der Psychoanalyse ... mehr lesen
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Brumlik, Micha: Wer Sturm sät. Die Vertreibung der Deutschen

Cover: Wer Sturm sät

Aufbau Verlag, Berlin 2005, ISBN 3351025807, Gebunden, 300 Seiten, 18,90 EUR

Micha Brumlik legt eine Streitschrift für eine verantwortungsvolle Erinnerungskultur vor: Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges flohen Millionen Deutsche aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten, unzählige wurden Opfer von Raub, Mord und Vergewaltigung. Micha Brumliks differenzierte Analyse zeigt einen Weg, sich dieser Geschichte zu stellen ... mehr lesen
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Brumlik, Micha: Advokatorische Ethik. Zur Legitimation pädagogischer Eingriffe

Cover: Advokatorische Ethik

Philo Verlag, Berlin 2004, ISBN 3825703460, Kartoniert, 304 Seiten, 29,80 EUR

Die von Micha Brumlik vorgelegten Aufsätze sind der Problemstellung gewidmet, wie sich Eingriffe in das Leben von Menschen - oftmals ohne ihr Wissen oder sogar gegen ihren Willen - unter Berufung auf ihr eigenes Interesse und Wohlergehen begründen und rechtfertigen lassen. Diese Frage der Begründung und Rechtfertigung stellt sich insbesondere ... mehr lesen
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Brumlik, Micha: Bildung und Glück. Versuch einer Theorie der Tugenden

Cover: Bildung und Glück

Philo Verlag, Berlin 2003, ISBN 3825702413, Broschiert, 317 Seiten, 24,90 EUR

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Brumlik, Micha: Vernunft und Offenbarung. Religionsphilosophische Versuche

Cover: Vernunft und Offenbarung

Philo Verlag, Berlin 2001, ISBN 3825701891, Kartoniert, 247 Seiten, 22,75 EUR

In diesem Buch setzt sich Micha Brumlik mit dem zentralen Thema neuzeitlichen jüdischen Philosophierens sowie der Weise auseinander, mit der sich nichtjüdische Philosophen auf das Judentum bezogen haben. ... mehr lesen
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Brumlik, Micha: Deutscher Geist und Judenhass. Das Verhältnis des philosophischen Idealismus zum Judentum

Cover: Deutscher Geist und Judenhass

Luchterhand Literaturverlag, München 2000, ISBN 3630880037, Gebunden, 351 Seiten, 24,54 EUR

Der deutsche Idealismus fällt in eine Zeit der weltanschaulichen Neuorientierung. Der Zeitraum nach der Französischen Revolution war in Deutschland die Epoche der Judenemanzipation. Auf der anderen Seite ist es auch die Zeit eines aufkommenden neuen Antisemitismus, der in seiner späteren Hochphase ideologisch Bezug auf die großen deutschen Philosophen ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen