Bücher der Saison
Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Stanislaw Lem
Lem, Stanislaw: Der Widerstand der Materie. Ausgewählte Briefe

Parthas Verlag, Berlin 2008, ISBN 3866014759, Gebunden, 384 Seiten, 28,00 EUR
Herausgegeben von Robert Barkowski. Aus dem Polnischen von Barbara Kulinska-Krautmann. Aus dem Englischen von Dino Geicker. Im Stanisaw-Lem-Archiv befinden sich zahlreiche Durchschläge von Briefen, die der wohl bekannteste Autor Polens in seiner Muttersprache, aber auch auf Englisch oder Deutsch verfasst hat. Adressaten waren u. a. die amerikanische ... mehr lesen
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Lem, Stanislaw: Die Sterntagebücher des Weltraumfahrers Ijon Tichy. Gekürztes Hörspiel. 1 CD

Random House Audio, Köln 2002, ISBN 3898303195, CD, 14,50 EUR
Ca. 60 Minuten Laufzeit. Gesprochen von Rolf Römer, Horst Schulze, Hans Hardt-Hartloff und Rolf Rippperger unter der Regie von Dieter Scharfenberg. In diesem Hörbuch erleben wir die lebensgefährlichen Abenteuer des charmanten Chaoten Ijon Tichy, dem fiktiven Autor der "Sterntagebücher". Lems "Sterntagebücher" gehören zu ... mehr lesen
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Lem, Stanislaw: Riskante Konzepte. Essays

Insel Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3458170855, Gebunden, 152 Seiten, 18,41 EUR
Aus dem Polnischen von Andreas Lawaty. Die Welt geht unter, daran besteht für Stanislaw Lem kein Zweifel, aber über das "Wie" läßt sich diskutieren. Lems Fortschrittsoptimismus ist mehr als gedämpft; wir drohen im Informationsmüll zu ersticken, die virtuellen Realitäten führen dazu, daß wir den Überblick ... mehr lesen
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Lem, Stanislaw: Die Technologiefalle. Essays

Insel Verlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3458170391, Gebunden, 318 Seiten, 22,50 EUR
Aus dem Polnischen übersetzt von Albrecht Lempp. Stanislaw Lems Überlegungen zur futurologischen Wissenschaft hat er in der "Summa technologiae" zusammengefasst: ein Werk, das sich – erdacht als ferne Prophetie und gewagt bis zur Bilderstürmerei – noch heute im Zentrum der wissenschaftlichen und konstruktionstechnischen Praxis wiederfindet. Mit "Die ... mehr lesen
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Bücher von Lesern empfohlen
Robert Burton: Die Anatomie der Schwermut
Aus dem Englischen und mit einem Essay von Ulrich Horstmann. Burtons Riesenwerk handelt von einem Leiden, das jeder ...
Mal Peet: Keeper
Aus dem Englischen von Eike Schönfeld. In einer Zeitungsredaktion sitzen sich zwei Männer gegenüber: ...
Archiv: Bücherschauen
Stoffgewordenes Ideal ihrer Zeit
22.03.2010: Wie die Faust auf Auge passt für die taz Olivier Kas Comic "Warum ich Pater Pierre getötet habe" zu den aktuellen Vorkommnissen. Die FAZ bringt sich mit Büchern von Richard Thiess und Josef Wilfling auf den neuesten Stand von Mordermittlungen. Die SZ liest eine Käthe-Kruse-Biografie und sämtliche neue Bücher von und über Richard von Weizsäcker.
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Archiv: Bücherbrief
Engel der Nutzlosigkeit
05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Emotional labiler Federfetisch
19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen
Kein Schlaf, nur Albträume
02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen
Papa war doch einfach der Beste
09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen



