Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 10.02.2012, 17.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Stanislaw Lem

Stanislaw Lem,  1921 im galizischen Lwow (Lemberg) geboren, studierte von 1939 -1941 und 1944-1948 Medizin, Philosophie, Methodologie der Wissenschaft und Kybernetik. Während der deutschen Besatzung arbeitete er als Autoschlosser. Gegen Ende seines Studiums begann er zu schreiben, zunächst Gedichte, dann Novellen, seit 1950 Romane. "Solaris" ist einer seiner bekanntesten Science Fiction-Romane. Er wurde zweimal verfilmt. Stanislaw Lem starb 2006 im Alter von 84 Jahren in einem Krankenhaus in Krakau.

Bücher von Stanislaw Lem

Lem, Stanislaw: Der Widerstand der Materie. Ausgewählte Briefe

Cover: Der Widerstand der Materie

Parthas Verlag, Berlin 2008, ISBN 3866014759, Gebunden, 384 Seiten, 28,00 EUR

Herausgegeben von Robert Barkowski. Aus dem Polnischen von Barbara Kulinska-Krautmann. Aus dem Englischen von Dino Geicker. Im Stanisaw-Lem-Archiv befinden sich zahlreiche Durchschläge von Briefen, die der wohl bekannteste Autor Polens in seiner Muttersprache, aber auch auf Englisch oder Deutsch verfasst hat. Adressaten waren u. a. die amerikanische ... mehr lesen
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Lem, Stanislaw: Die Sterntagebücher des Weltraumfahrers Ijon Tichy. Gekürztes Hörspiel. 1 CD

Cover: Die Sterntagebücher des Weltraumfahrers Ijon Tichy

Random House Audio, Köln 2002, ISBN 3898303195, CD, 14,50 EUR

Ca. 60 Minuten Laufzeit. Gesprochen von Rolf Römer, Horst Schulze, Hans Hardt-Hartloff und Rolf Rippperger unter der Regie von Dieter Scharfenberg. In diesem Hörbuch erleben wir die lebensgefährlichen Abenteuer des charmanten Chaoten Ijon Tichy, dem fiktiven Autor der "Sterntagebücher". Lems "Sterntagebücher" gehören zu ... mehr lesen
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Lem, Stanislaw: Riskante Konzepte. Essays

Cover: Riskante Konzepte

Insel Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3458170855, Gebunden, 152 Seiten, 18,41 EUR

Aus dem Polnischen von Andreas Lawaty. Die Welt geht unter, daran besteht für Stanislaw Lem kein Zweifel, aber über das "Wie" läßt sich diskutieren. Lems Fortschrittsoptimismus ist mehr als gedämpft; wir drohen im Informationsmüll zu ersticken, die virtuellen Realitäten führen dazu, daß wir den Überblick ... mehr lesen
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Lem, Stanislaw: Die Technologiefalle. Essays

Cover: Die Technologiefalle

Insel Verlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3458170391, Gebunden, 318 Seiten, 22,50 EUR

Aus dem Polnischen übersetzt von Albrecht Lempp. Stanislaw Lems Überlegungen zur futurologischen Wissenschaft hat er in der "Summa technologiae" zusammengefasst: ein Werk, das sich ? erdacht als ferne Prophetie und gewagt bis zur Bilderstürmerei ? noch heute im Zentrum der wissenschaftlichen und konstruktionstechnischen Praxis wiederfindet. Mit "Die ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Golden german tor lass uns ein als große fisch

10.02.2012: Die SZ ermittelt mit Martin Amis' Roman "Die schwangere Witwe" jenen Nullpunkt, an dem sich Sex und Liebe trennten. Die FAZ geht mit Didier Decoin der Frage nach, warum 38 Menschen der um ihr Leben kämpfenden Kitty Genovese nicht halfen. Die FR feiert den "famose Falschmünzer" Juri Andruchowytsch und seinen Roman "Perversion". Begeistert ist sie auch von Michael Ondaatjes Roman "Katzentisch". Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen