Bücher der Saison
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Literaturbeilagen
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Bücher von György Dalos
Dalos, György: Der Vorhang geht auf. Das Ende der Diktaturen in Osteuropa

C. H. Beck Verlag, München 2009, ISBN 3406582451, Gebunden, 272 Seiten, 19,90 EUR
Bearbeitet von Elsbeth Zylla. Das Jahr 1989 bedeutete für die osteuropäischen Staaten Polen, Ungarn, DDR, CSSR, Bulgarien und Rumänien nach jahrzehntenlanger Abhängigkeit von der UdSSR und Herrschaft der kommunistischen Diktatur einen tiefen Einschnitt: endlich konnten diese Länder ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen, demokratische ... mehr lesen
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Dalos, György: Jugendstil. Roman

Rotbuch Verlag, Berlin 2007, ISBN 3867890013, Gebunden, 176 Seiten, 17,90 EUR
Während einer Reise in seine Geburtsstadt Budapest begegnet Robert Singer, der als Exilungar in Wien lebt und dort als stellvertretender Direktor des Instituts für Jugendstil tätig ist, einem ärmlich gekleideten Mann, der ihn anspricht. Robert kann den "Fremden" zunächst nicht identifizieren und lädt ihn aus ... mehr lesen
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Dalos, György: Balaton Brigade. Erzählung

Rotbuch Verlag, Hamburg 2006, ISBN 3434531459, Gebunden, 180 Seiten, 19,80 EUR
Berlin/DDR 1988: Die Feier zum Jahrestag der "Großen Sozialistischen Oktoberrevolution" fällt diesmal zusammen mit dem 25-jährigen Dienstjubiläum von Joseph, einem gebürtigen Ungarn und verdienten Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit. Zu diesem Anlass wird er zum Hauptmann befördert und ... mehr lesen
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Dalos, György: 1956. Der Aufstand in Ungarn

C. H. Beck Verlag, München 2006, ISBN 340654973X, Gebunden, 247 Seiten, 19,40 EUR
Deutsche Bearbeitung von Elsbeth Zylla. Mit 16 Aufnahmen des Magnum-Photographen Erich Lessing. György Dalos' Buch über den Aufstand in Ungarn verleugnet nicht, das Werk eines Schriftstellers zu sein. Er erzählt aus der Sicht der Protagonisten - der führenden Politiker wie der einfachen Leute - den Verlauf des Aufstandes bis zu ... mehr lesen
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Dalos, György: Ungarn in der Nussschale. Geschichte meines Landes

C. H. Beck Verlag, München 2004, ISBN 3406510329, Gebunden, 195 Seiten, 19,90 EUR
Wie sagt ein ungarisches Sprichwort: "Außerhalb von Ungarn gibt es kein Leben; und wenn, dann ist es nicht dasselbe." Was prägte die Ungarn? Was waren die zentralen historischen Erfahrungen der Bewohner eines Landes, das immer wieder erobert, zerstückelt, beherrscht und fremden Zielen unterworfen wurde? Ursprünglich sind ... mehr lesen
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Dalos, György: Seilschaften. Roman

DuMont Verlag, Köln 2002, ISBN 3832160043, Gebunden, 359 Seiten, 22,90 EUR
Aus dem Ungarischen von György Dalos und Elsbeth Zylla. Zu Zeiten des "Gulaschkommunismus" war Tamas Cohen ein ungarisch-jüdischer Oppositioneller. Im Münchener Exil hat er sich als Dolmetscher und Rundfunkjournalist durchgeschlagen und ist nun in den neunziger Jahren ein einsamer deutscher Arbeitsloser. Außer der Sehnsucht ... mehr lesen
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Dalos, György: Die Reise nach Sachalin. Auf den Spuren von Anton Tschechow

Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 2001, ISBN 3434505032, Gebunden, 265 Seiten, 19,43 EUR
Angeregt durch die Schilderungen Anton Tschechows aus dem Jahre 1890, unternimmt der Schriftsteller György Dalos im Sommer des Jahres 2000 eine Reise auf die Insel Sachalin. Tschechow hatte die zaristische Strafkolonie am Ende der Welt besucht, um mit eigenen Augen die entsetzlichen Bedingungen zu sehen, unter denen Menschen dort leben mußten. ... mehr lesen
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Dalos, György: Der Gottsucher. Eine Geschichte

Insel Verlag, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3458169687, gebunden, 172 Seiten, 17,38 EUR
Der fünfzehnjährige Gymnasiast Gábor, der aus einer jüdischen Familie stammt, gerät ins Fadenkreuz entgegengesetzter Weltanschauungen. Der Schuldirektor ist überzeugter Kommunist und bemüht sich, aus dem Schüler einen aufrechten Anhänger des Kommunismus zu schmieden. Gegenspieler ist Dr. Paulik, bekennender Christ und als Teilnehmer des Volksaufstandes ... mehr lesen
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Dalos, György: Olga - Pasternaks letzte Liebe. Fast ein Roman

Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 1999, ISBN 3434504230, gebunden, 147 Seiten, 18,41 EUR
Moskau, Peredelkino, im Oktober 1958: Der russische Dichter Boris Pasternak soll für seinen Roman "Doktor Schiwago" den Literaturnobelpreis erhalten. Er nimmt den Preis zunächst an, verzichtet dann aber unter dem Druck der offiziell gesteuerten Haßkampagne und der drohenden Ausbürgerung. Zwei Jahre später stirbt er. Eine Schlüsselrolle spielte Pasternaks ... mehr lesen
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Archiv: Bücherschauen
Das Gegenglück, der Geist
09.02.2010: Großer Bahnhof für J.M. Coetzee: Zu seinem Siebzigsten preisen FAZ, FR, NZZ und SZ den neuen autobiografischen Roman "Sommer des Lebens" als "grandios", "raffiniert" und "wahrste, kühnste und unterhaltsamste Literatur". Sehr lieb ist der NZZ die Anti-Hysterie von Arno Geigers Eheroman "Alles über Sally". Die taz feiert Amir Hassan Cheheltans großartigen Roman "Teheran Revolutionsstraße". Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Mein Hymen gehört mir!
03.02.2010: Joachim Sartorius nimmt uns mit auf die Prinzeninseln. Alma Guillermoprieto schickt uns ins Kuba der Siebziger. Alek Popov füttert uns mit Erzählungen für Fortgeschrittene. Helene Hegemann und Seyran Ates lassen Rezensentenschläfen pochen. Und Barbara Vine serviert eine bildschöne Leiche. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Emotional labiler Federfetisch
19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen
Kein Schlaf, nur Albträume
02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen
Papa war doch einfach der Beste
09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen



