Bücher der Saison
Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Gabriel Garcia Marquez
Garcia Marquez, Gabriel: Dornröschens Flugzeug. Journalistsiche Arbeiten von 1961 bis1984

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2008, ISBN 346203975X, Gebunden, 697 Seiten, 34,95 EUR
Zwischen Anfang der 1960er- und Mitte der 1980er-Jahre schreibt Gabriel Garcia Marquez fast jede Woche einen journalistischen Text, der in lateinamerikanischen Zeitungen, vor allem aber in "El Pais", Madrid, erscheint. Er äußert sich zu Filmen und Büchern, zu den politischen Themen der Zeit, zu Stationen seines Lebens, wie ... mehr lesen
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Garcia Marquez, Gabriel: Gabriel Garcia Marquez - Erzählungen. 8 CDs

Audio Verlag, Berlin 2006, ISBN 3898135616, CD, 59,99 EUR
500 Minuten. Produktion: Rundfunk Berlin-Brandenburg, Radio Bremen. Gelesen von Jan Josef Liefers. 15 Geschichten aus der Karibik. Sie leuchten ebenso magisch wie die großen Romane des Literaturnobelpreisträgers, erzählen von Wundern und Seltsamkeiten, von Einsamkeit und Tod. Da ist der geflügelte alte Mann und die böse Großmutter ... mehr lesen
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Garcia Marquez, Gabriel: Erinnerung an meine traurigen Huren. 3 CDs

Audio Verlag, Berlin 2006, ISBN 3898135608, CD, 24,99 EUR
167 Minuten. Gelesen von Hanns Zischler. Regie: Gabi Rüth. Produktion: Westdeutscher Rundfunk. Zeit seines Lebens hat er nur käufliche Lust gekannt - zu seinem 90. Geburtstag arrangiert er in einem Bordell eine Nacht mit einer Jungfrau. Doch er rührt die schlafende Schöne nicht an, und es stellt sich ein, was er bisher nie erfahren ... mehr lesen
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Garcia Marquez, Gabriel: Cartagena und Barranquilla. Journalistische Arbeiten: 1948-1952

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2005, ISBN 3462034545, Gebunden, 880 Seiten, 34,90 EUR
Aus dem Spanischen von Svenja Becker, Astrid Böhringer, Christian Hansen, Ulli Langenbrinck, Hildegard Moral, Dagmar Ploetz und Ingeborg Schmutte. Im Jahr 1948 beginnt der junge, noch unbekannte Gabriel Garcia Marquez regelmäßig journalistisch zu arbeiten. Er schreibt für Zeitungen in Cartagena und Barranquilla. Diese frühen ... mehr lesen
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Garcia Marquez, Gabriel: Erinnerung an meine traurigen Huren. Roman

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2004, ISBN 3462034529, Gebunden, 160 Seiten, 16,90 EUR
Aus dem Spanischen von Dagmar Ploetz. In "Erinnerung an meine traurigen Huren" erzählt Gabriel Garcia Marquez eine Geschichte über die Liebe, das Alter und den Sinn des Lebens. Zu seinem 90. Geburtstag macht sich der Ich-Erzähler, der bis dahin nur käufliche Liebe gekannt hat, ein Geschenk, das ihn das Alter vergessen ... mehr lesen
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Garcia Marquez, Gabriel: Leben, um davon zu erzählen.

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2002, ISBN 3462030280, Gebunden, 603 Seiten, 24,90 EUR
Aus dem Spanischen von Dagmar Ploetz. Gabriel Garcia Mßrquez erzählt vom Leben seiner Eltern, denen er in "Die Liebe in den Zeiten der Cholera" ein Denkmal setzte, von der eigenen Kindheit und Jugend. Er erzählt von großer Armut und wilden Liebesabenteuern, von Freunden fürs Leben und der Leidenschaft für die Literatur. ... mehr lesen
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Garcia Marquez, Gabriel: Frei sein und unabhängig. Journalistische Arbeiten 1974 - 1995

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2000, ISBN 3462029304, Gebunden, 389 Seiten, 23,01 EUR
Aus dem Spanischen übersetzt von Svenja Becker, Astrid Böhringer, Christian Hansen und Dagmar Ploetz. Gabriel Garcia Marquez ist nicht nur ein großer Romancier, sondern auch ein bedeutender Journalist und Reporter. Brillant geschrieben und fundiert recherchiert, belegen dies aufs Neue die vorliegenden Arbeiten, die sich wie eine bewegende ... mehr lesen
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Bücher von Lesern empfohlen
Manfred Bogisch: Die LDPD und das Ende der DDR
Manfred Bogisch, langjähriger Mitarbeiter des LDPD-Vorsitzenden Manfred Gerlach und des LDPD-Vorsitzenden ...
Juan Jose Millas: Meine Straße war die Welt
Aus dem Spanischen von Peter Schwaar. In "Als die Welt Kind war" erzählt Juan Jose Millas von dem ...
Archiv: Bücherschauen
Wehrhafte Heiterkeit
16.03.2010: Einfach brillant findet die NZZ, mit welch bitterer Lust und scharfem Geist Shahriar Mandanipur in seinem Roman "Eine iranische Liebesgeschichte zensieren" einen Iran ohne Hoffnung schildert. Die FR preist Georg Kleins "Roman unserer Kindheit" als Wundertüte der Erzählkunst (hier eine Leseprobe). Mit Begeisterung liest die FAZ Richard Obermayrs Roman "Das Fenster". Sehr empfehlen kann die SZ Juan Jose Millas' Roman "Meine Straße war die Welt", aber auch Erik Orsennas Reportage "Die Zukunft des Wassers". Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Engel der Nutzlosigkeit
05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats.
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Archiv: Kolumnen
Emotional labiler Federfetisch
19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen
Kein Schlaf, nur Albträume
02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen
Papa war doch einfach der Beste
09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen



