Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 08.37 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Jochen Schmidt

Jochen Schmidt wurde 1970 in Berlin geboren und studiert dort Informatik, Germanistik und Romanistik. Im Rahmen seines Studiums hat er sich in Brest, Valencia, Rom, New York und Moskau aufgehalten; daneben arbeitete er als Übersetzer für Französisch und Katalanisch. Er hat einen Roman und verschiedene Erzählungen verfasst. 1999 hat Jochen Schmidt für seine Geschichte "Harnusch mäht als wärs ein Tanz" einen der drei ersten Preise des Open-Mike-Wettbewerbs der LiteraturWERKstatt Berlin erhalten.

Bücher von Jochen Schmidt

Hoven, Line / Schmidt, Jochen: Dudenbrooks. Geschichten aus dem Wörterbuch

Cover: Dudenbrooks

Jacoby und Stuart, Berlin 2011, ISBN 3941787500, Gebunden, 64 Seiten, 19,95 EUR

Der Berliner Schriftsteller Jochen Schmidt hat zu jedem Buchstaben des Alphabets aus einem handelsüblichen Duden sieben Wörter im Abstand von jeweils vierzig Einträgen herausgeschrieben. Zu jeder der sechsundzwanzig alphabetischen Wortgruppen sucht er sich dann einen mit dem selben Buchstaben beginnenden Vornamen aus, nach dem der Protagonist ... mehr lesen
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Schmidt, Jochen: Schmidt liest Proust. Quadratur der Krise. Mit CD

Cover: Schmidt liest Proust

Voland und Quist Verlag, Dresden 2008, ISBN 3938424311, Gebunden, 608 Seiten, 19,90 EUR

Mit 1 CD. Im Juli 2006 begann Jochen Schmidt, täglich 20 Seiten "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" von Marcel Proust zu lesen und seine Gedanken zum Buch und seine Erlebnisse während der Lektüre im Internet in einem Blog zu veröffentlichen.
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Schmidt, Jochen: Meine wichtigsten Körperfunktionen.

Cover: Meine wichtigsten Körperfunktionen

C. H. Beck Verlag, München 2007, ISBN 3406563775, Broschiert, 144 Seiten, 16,00 EUR

"Meine Mutter ist bei meiner Geburt ohnmächtig geworden, entsprechend ausgeprägt war schon immer mein schlechtes Gewissen." Wer so auf die Welt kommt, hat schlechte Karten. Einsam wie ein Samurai-Krieger und tapfer wie Don Quijote erkundet Jochen Schmidt in 32 neuen Texten Möglichkeiten, trotz Neurosen und ignoranter Mitmenschen ... mehr lesen
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Schmidt, Jochen: Müller haut uns raus. Roman

Cover: Müller haut uns raus

C. H. Beck Verlag, München 2002, ISBN 3406486991, Gebunden, 350 Seiten, 19,90 EUR

In dem Erstling Jochen Schmidts befindet sich der Ich-Erzähler in einer schwierigen Situation. Wegen einer halbseitigen Gesichtslähmung kann er nur noch grinsen und muss ins Krankenhaus. Die Ursache für diese Erscheinung mag entweder Stress oder Entspannung nach dem Stress sein. Ähnlich unentschieden ist aus die Haltung des Helden ... mehr lesen
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Schmidt, Jochen: Triumphgemüse. Geschichten

Cover: Triumphgemüse

C. H. Beck Verlag, München 2000, ISBN 3406466095, Gebunden, 264 Seiten, 17,50 EUR

Jochen Schmidt schreibt über all das, was er um sich herum erlebt, sieht und hört, und lässt daraus wunderbar skurrile Charaktere entstehen. Seine Geschichten tragen so schöne Titel wie "Harnusch mäht als wärs ein Tanz" oder "Triumphgemüse". Sie sprechen vom Leben im Oderbruch und davon, wie eine ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen