Bücher der Saison
Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.
Literaturbeilagen
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Bücher von Jochen Schmidt
Schmidt, Jochen: Schmidt liest Proust. Quadratur der Krise. Mit CD

Voland und Quist Verlag, Dresden 2008, ISBN 3938424311, Gebunden, 608 Seiten, 19,90 EUR
Mit 1 CD. Im Juli 2006 begann Jochen Schmidt, täglich 20 Seiten "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" von Marcel Proust zu lesen und seine Gedanken zum Buch und seine Erlebnisse während der Lektüre im Internet in einem Blog zu veröffentlichen.
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Schmidt, Jochen: Meine wichtigsten Körperfunktionen.

C. H. Beck Verlag, München 2007, ISBN 3406563775, Broschiert, 144 Seiten, 16,00 EUR
"Meine Mutter ist bei meiner Geburt ohnmächtig geworden, entsprechend ausgeprägt war schon immer mein schlechtes Gewissen." Wer so auf die Welt kommt, hat schlechte Karten. Einsam wie ein Samurai-Krieger und tapfer wie Don Quijote erkundet Jochen Schmidt in 32 neuen Texten Möglichkeiten, trotz Neurosen und ignoranter Mitmenschen ... mehr lesen
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Schmidt, Jochen: Müller haut uns raus. Roman

C. H. Beck Verlag, München 2002, ISBN 3406486991, Gebunden, 350 Seiten, 19,90 EUR
In dem Erstling Jochen Schmidts befindet sich der Ich-Erzähler in einer schwierigen Situation. Wegen einer halbseitigen Gesichtslähmung kann er nur noch grinsen und muss ins Krankenhaus. Die Ursache für diese Erscheinung mag entweder Stress oder Entspannung nach dem Stress sein. Ähnlich unentschieden ist aus die Haltung des Helden ... mehr lesen
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Schmidt, Jochen: Triumphgemüse. Geschichten

C. H. Beck Verlag, München 2000, ISBN 3406466095, Gebunden, 264 Seiten, 17,50 EUR
Jochen Schmidt schreibt über all das, was er um sich herum erlebt, sieht und hört, und lässt daraus wunderbar skurrile Charaktere entstehen. Seine Geschichten tragen so schöne Titel wie "Harnusch mäht als wärs ein Tanz" oder "Triumphgemüse". Sie sprechen vom Leben im Oderbruch und davon, wie eine ... mehr lesen
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Bücher von Lesern empfohlen
Shahriar Mandanipur: Eine iranische Liebesgeschichte zensieren
Aus dem Englischen von Ursula Ballin. Ein iranischer Schriftsteller ist es leid, immer nur düstere Romane ...
Javier Marias: Dein Gesicht morgen
Aus dem Spanischen von Elke Wehr. "Wollte Gott, dass niemand uns jemals um etwas bittet oder auch nur fragt, ...
Archiv: Bücherschauen
Dichtung und Tischtennis
18.03.2010: Als tieftraurig und hochkomisch zugleich preist die SZ Jan Faktors Roman mit dem Monster-Titel "Georgs Sorgen um die Vergangenheit oder Im Reich des heiligen Hodensack-Bimbams von Prag". Die FR lobt den Roman ebenfalls, aber mit Vorbehalten gegen seine Lustigkeit. Hingerissen ist sie auch von Nicholson Bakers Lyriker-Roman "Der Anthologist". Die FAZ schwärmt von Hans-Ulrich Treichels Berliner Heimatlosigkeitsroman "Grunewaldsee". Für die heute erschienene Literaturbeilage der Zeit werden wir noch ein paar Tage brauchen.
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Archiv: Bücherbrief
Engel der Nutzlosigkeit
05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Emotional labiler Federfetisch
19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen
Kein Schlaf, nur Albträume
02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen
Papa war doch einfach der Beste
09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen



