Bücher der Saison
Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Wolfgang Martynkewicz
Martynkewicz, Wolfgang: Salon Deutschland. Geist und Macht 1900-1945

Aufbau Verlag, Berlin 2009, ISBN 3351027060, Gebunden, 620 Seiten, 26,95 EUR
Man dachte groß von der Kunst im Haus des Verlegers Bruckmann. Unter der Regie der Salonniere Elsa Bruckmann traf sich ein elitärer Kreis, den das Unbehagen an der Moderne einte. Im Mittelpunkt standen die Charismatiker, Visionäre, Geistesaristokraten: Rainer Maria Rilke, Hugo von Hofmannsthal, Harry Graf Kessler, Houston Stewart Chamberlain, ... mehr lesen
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Martynkewicz, Wolfgang: Edgar Allan Poe.

Rowohlt Verlag, Reinbeck 2003, ISBN 3499505991, Broschiert, 160 Seiten, 8,50 EUR
Edgar Allan Poe (1809 - 1849) gilt als der große Magier des Schreckens. Seine Werke sind aber weit mehr als spannende Unterhaltungslektüre: Poes Prosatexte und Gedichte zeichnen die Kehrseite des amerikanischen Traums, beschreiben die selbstzerstörerischen Folgen eines grenzenlosen Willens und entwerfen eindringliche Bilder von Katastrophenlust ... mehr lesen
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Martynkewicz, Wolfgang: Sabina Spielrein und Carl Gustav Jung. Eine Fallgeschichte
Rowohlt Verlag, Berlin 1999, ISBN 3871342874, Gebunden, 176 Seiten, 17,38 EUR
Sabina Spielrein, die Wegbereiterin der Psychoanalyse in der Sowjetunion, war einige Jahre Patientin von C. G. Jung gewesen, der an der jungen russischen Medizinstudentin das Freudsche Verfahren erstmals praktisch ausprobierte. Analytiker und Analysandin, hielten die unerlässliche sexuelle Abstinenz nicht lange ein. Was Jung zum Schulfall machen ... mehr lesen
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Bücher von Lesern empfohlen
Juan Jose Millas: Meine Straße war die Welt
Aus dem Spanischen von Peter Schwaar. In "Als die Welt Kind war" erzählt Juan Jose Millas von dem ...
Georgi Gospodinov: Kleines morgendliches Verbrechen
Aus dem Bulgarischen von Valeria Jäger, Uwe Kolbe und Alexander Sitzmann. Dieser erste deutsche Auswahlband ...
Archiv: Bücherschauen
Dichtung und Tischtennis
18.03.2010: Als tieftraurig und hochkomisch zugleich preist die SZ Jan Faktors Roman mit dem Monster-Titel "Georgs Sorgen um die Vergangenheit oder Im Reich des heiligen Hodensack-Bimbams von Prag". Die FR lobt den Roman ebenfalls, aber mit Vorbehalten gegen seine Lustigkeit. Hingerissen ist sie auch von Nicholson Bakers Lyriker-Roman "Der Anthologist". Die FAZ schwärmt von Hans-Ulrich Treichels Berliner Heimatlosigkeitsroman "Grunewaldsee". Für die heute erschienene Literaturbeilage der Zeit werden wir noch ein paar Tage brauchen.
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Archiv: Bücherbrief
Engel der Nutzlosigkeit
05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Emotional labiler Federfetisch
19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen
Kein Schlaf, nur Albträume
02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen
Papa war doch einfach der Beste
09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen



