Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Marko Martin
Martin, Marko: Schlafende Hunde. Erzählungen

Die Andere Bibliothek/Eichborn, Frankfurt am Main 2009, ISBN 3821862254, Gebunden, 382 Seiten, 32,00 EUR
Motivisch verbundene Geschichten aus Teheran, Prag, Mexico-City, Nizza, Israel, dem Kongo und anderswo: Liebe, Sex und Leben in einer globalisierten Welt. Junge Männer aus der iranischen Upper-Class, die sich aus der Enge einer geschlossenen Gesellschaft in eine nicht weniger formierte Privatexistenz flüchten; junge Israelis, die sich plötzlich ... mehr lesen
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Martin, Marko: Sommer 1990.

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2004, ISBN 3421058431, Gebunden, 205 Seiten, 17,90 EUR
Mit 19 Jahren kehrt ein Schüler zurück nach Hause in einen Staat, der schon keiner mehr ist - im Sommer 1990: Nicht mehr DDR, noch nicht Bundesrepublik. Er fährt durch seine Heimat, die ihm fremd, gar verhaßt war. Bei seinen Fragen an Bekannte und Unbekannte trifft Martin auf einen deutschen Ton der Zeit: aggressive Verteidigung ... mehr lesen
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Martin, Marko (Hrsg.): Ein Fenster zur Welt. Der Monat. Beiträge aus vier Jahrzehnten

Beltz Athenäum, Weinheim 2000, ISBN 3895477206, Gebunden, 591 Seiten, 50,11 EUR
Herausgegeben und mit einem Vorwort von Marko Martin. "Der Monat", während der Blockade 1948 von Melvin J. Lasky gegründet, markiert den Beginn einer neuen Epoche der Demokratie in Deutschland. Er wurde zum wichtigsten Medium für eine beherzte Streitkultur, die Maßstäbe setzte. Knapp 40 Jahre lang war diese internationale ... mehr lesen
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Martin, Marko: Der Prinz von Berlin. Roman

Quadriga Verlag, Berlin 2000, ISBN 388679346X, Gebunden, 559 Seiten, 20,40 EUR
Voller Liebe zum skurrilen Detail erzählt Marko Martin in seinem Debütroman von einem Deutschland, einem Berlin, das ebenso nah wie fern erscheint. Und mit Jamal begegnen wir einer Figur, die sich frei und selbstbewusst über alle Klischees hinwegsetzt. ... mehr lesen
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Von Lesern empfohlene Bücher
Petur Gunnarsson: punkt punkt komma strich
Aus dem Isländischen von Benedikt Grabinski. Eine isländische Kindheitsgeschichte, die am Ende des Zweiten ...
Moti Kfir, Ram Oren: Sylvia Rafael
Als bei den Olympischen Spielen in München im September 1972 elf israelische Sportler von einer palästinensischen ...
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
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Dies pralle Leben
02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen
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Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





