Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Jan Koneffke

Jan Koneffke wurde 1960 in Darmstadt geboren. Er studierte Philosophie und Germanistik in Berlin und lebt seit 1995 in Rom, wo er als Kulturkorrespondent für Zeitungen und Rundfunkanstalten arbeitet. Es erschienen von ihm die Erzählung "Vor der Premiere", der Roman "Bergers Fall" sowie der Gedichtband "Gelbes Dienstrad wie es hoch durch die Luft schoß". 1999 veröffentlichte Jan Koneffke unter dem Titel "Gulliver in Bulgarien" Prosaminiaturen von einer Reise auf den Balkan. Er erhielt u.a. den Leonce-und-Lena-Preis für Lyrik und den Friedrich-Hölderlin-Förderpreis.

Bücher von Jan Koneffke

Koneffke, Jan: Die sieben Leben des Felix Kannmacher. Roman

Cover: Die sieben Leben des Felix Kannmacher

DuMont Verlag, Köln 2011, ISBN 3832195858, Gebunden, 507 Seiten, 19,99 EUR

Im Herbst 1934 wird Felix Kannmacher vom Pianisten Victor Marcu aus dem Deutschen Reich geschmuggelt und erhält in Bukarest eine neue Identität. Als Johann Gottwald wird er die Kinderfrau von Marcus Tochter Virginia, bei der er sich schnell als großer Geschichtenerzähler beliebt macht. Als die Freundschaft zwischen beiden enger ... mehr lesen
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Koneffke, Jan: Die Sache mit Zwille. (Ab 11 Jahre)

Cover: Die Sache mit Zwille

Carl Hanser Verlag, München 2008, ISBN 3446230947, Gebunden, 204 Seiten, 14,90 EUR

Er ist 12 und heißt Florian, aber zu Hause nennen sie ihn nur Floh. Niemand nimmt ihn für voll. Das will er um jeden Preis ändern, also macht er bei Adlers Bande mit, als sie die Sachen eines Landstreichers verbrennen. Doch Florian quält sein schlechtes Gewissen. Da lernt er Zwille kennen, der sein bester Freund wird: Zwille ist ... mehr lesen
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Koneffke, Jan: Eine nie vergessene Geschichte. Roman

Cover: Eine nie vergessene Geschichte

DuMont Verlag, Köln 2008, ISBN 3832179593, Gebunden, 320 Seiten, 19,90 EUR

"Eine nie vergessene Geschichte" entfaltet das Panorama vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zu Kriegsende und Flucht 1945. Felix Kannmacher wächst mit drei Brüdern im Ostseestädtchen Freiwalde auf. Felix' Vater, ein strenger Schulmeister, verehrt den Philosophen Immanuel Kant, die Mutter wird von wechselnden Stimmungen ... mehr lesen
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Gleich, Jacky / Koneffke, Jan: Die Schlittenfahrt. (Ab 5 Jahre)

Cover: Die Schlittenfahrt

Beltz und Gelberg Verlag, Weinheim 2005, ISBN 3407793316, Gebunden, 32 Seiten, 12,80 EUR

Mit Illustrationen von Jacky Gleich. Alle Jahre wieder kauft Papa den Weihnachtsbaum und Mama hängt viel Lametta dran und steckt die Kerzen auf. Und wie jedes Jahr entzündet sich am Weihnachtsbaum ein Familienstreit, genauer, ein Elternstreit. Darf man die Kerzen schon vor Heiligabend anzünden? Aber diesmal hat es das Kind satt. Es schnappt ... mehr lesen
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Koneffke, Jan: Eine Liebe am Tiber. Roman

Cover: Eine Liebe am Tiber

DuMont Verlag, Köln 2004, ISBN 3832178635, Gebunden, 315 Seiten, 19,90 EUR

"Eine Liebe am Tiber" ist ein tragikomischer Familien- und Liebesroman, der von einer deutschen Sehnsucht in groteskem Ausmaß erzählt, einer Sehnsucht nach Italien - nach der turbulenten Stadt am Tiber in den späten sechziger Jahren.
Ludwig Wieland, ehemaliger Lastenseglerpilot der Wehrmacht, trifft mit seiner Frau Elinor, ... mehr lesen
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Koneffke, Jan: Was rauchte ich Schwaden zum Mond. Gedichte

Cover: Was rauchte ich Schwaden zum Mond

DuMont Verlag, Köln 2001, ISBN 3770152182, Gebunden, 87 Seiten, 17,38 EUR

In Jan Koneffkes zweitem Gedichtbuch wird die Paradiesmauer zur ehemaligen Grenze zwischen Ost und West, der Mond zum "gelben Magneten",stehen "herrenlose Hosen" beim Freudenhaus an und rollen die Karossen der Traumzensur durch die "lange rumorende Nacht". ... mehr lesen
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Koneffke, Jan: Paul Schatz im Uhrenkasten.

Cover: Paul Schatz im Uhrenkasten

DuMont Verlag, Köln 2000, ISBN 3770152190, Gebunden, 276 Seiten, 20,35 EUR

Kein kleiner Herr Niemand will Paul Schatz aus dem Berliner Scheunenviertel sein. Keinen Vater will er haben, der ein galizischer Schildermaler und Jude ist und die Frauen betört. Aber den Großvater himmelt Paul Schatz an. Der schwingt seinen Schlangenknopfstock, ist Antisemit, Logenmeister und besitzt eine Sammlung von zweihundertdreißig ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

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Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen