Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 10.02.2012, 17.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Jacques Roubaud

Jacques Roubaud wurde 1931 in Caluire (Rhone) geboren. Er ist Mathematiker, Mediävist und Mitglied der Werkstatt für potentielle Literatur "Oulipo". 1957 veröffentlichte er seinen ersten Gedichtband.

Bücher von Jacques Roubaud

Roubaud, Jacques: Der verwilderte Park. Erzählung

Cover: Der verwilderte Park

Klaus Wagenbach Verlag, Berlin 2010, ISBN 3803132274, Gebunden, 121 Seiten, 15,90 EUR

Aus dem Französischen von Tobias Scheffel. Den Spätsommer des Jahres 1942 verbringen die beiden Kinder Dora und Jacques fern der Eltern in ländlicher Idylle nahe der spanischen Grenze. Sie schaffen sich in ihrem "Wildpark" ein eigenes Reich, spielen mit einer alten Ente "Eierverstecken", versuchen erfolglos die Zwillinge ... mehr lesen
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Roubaud, Jacques: Der verlorene letzte Ball. Roman

Cover: Der verlorene letzte Ball

Klaus Wagenbach Verlag, Berlin 2009, ISBN 3803112648, Gebunden, 120 Seiten, 14,90 EUR

Aus dem Französischen von Elisabeth Edl. Roubaud erzählt eine Geschichte, die harmlos beginnt: die Geschichte von Laurent und seinem Freund NO, zwei Balljungen im Frankreich der Vichy-Regierung. Auf einem Golfplatz belauschen sie das Gespräch eines Gestapomannes mit dem Chef der französischen Miliz. Laurents Vater, im Widerstand ... mehr lesen
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Roubaud, Jacques: Fünfundfünfzigtausendfünfhundertfünfundfünfzig Bälle.. Roman

Cover: Fünfundfünfzigtausendfünfhundertfünfundfünfzig Bälle.

Carl Hanser Verlag, München 2003, ISBN 3446203702, Gebunden, 144 Seiten, 14,90 EUR

Aus dem Französischen von Elisabeth Edl. Beim Golfen werden viele Bälle verschossen. 55.555 davon muss Laurent eigenhändig einsammeln, um eine alte Schuld bei NO, seinem Jugendfreund, zu begleichen. Dieser hatte Laurents Vater vor der Gestapo gerettet. Was zunächst wie ein harmloser Scherz aussieht, ist ein grausames Spiel. Ein heiter-trauriger ... mehr lesen
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Roubaud, Jacques: Stand der Orte. Gedichte

Cover: Stand der Orte

Das Wunderhorn Verlag, Heidelberg 2000, ISBN 3884231669, Gebunden, 45 Seiten, 13,29 EUR

Aus dem Französischen von Ursula Krechel. Ist das Urmeter ein Gegenstand der Poesie? Das Fallen der Blätter wie der Haare ist es gewiss. Jacques Roubaud ist ein Dichter, der Vergnügen daran findet, sie zu zählen. In seinem neuen Gedichtband vom Blitz, vom Regen und von der Mona Lisa gerät auch Paris zu einer tollen Nummer. Gibt es eine Verbindung ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Golden german tor lass uns ein als große fisch

10.02.2012: Die SZ ermittelt mit Martin Amis' Roman "Die schwangere Witwe" jenen Nullpunkt, an dem sich Sex und Liebe trennten. Die FAZ geht mit Didier Decoin der Frage nach, warum 38 Menschen der um ihr Leben kämpfenden Kitty Genovese nicht halfen. Die FR feiert den "famose Falschmünzer" Juri Andruchowytsch und seinen Roman "Perversion". Begeistert ist sie auch von Michael Ondaatjes Roman "Katzentisch". Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen