Bücher der Saison
Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Jorge Semprun
Semprun, Jorge: Zwanzig Jahre und ein Tag. Roman

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3518416804, Gebunden, 292 Seiten, 19,80 EUR
Aus dem Spanischen von Elke Wehr. Eine unterschwellige Atmosphäre von Gewalt, Auflehnung, ungehöriger Sinnlichkeit empfängt den amerikanischen Historiker Michael Leidson, als er im Juli 1956 zum Landgut der herrschaftlichen Familie Avendano in der Provinz Toledo kommt. Dort soll die jährliche Bußzeremonie stattfinden, ... mehr lesen
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Semprun, Jorge: Blick auf Deutschland.

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3518123521, Kartoniert, 227 Seiten, 10,00 EUR
Aus dem Spanischen von Michi Strausfeld, aus dem Französischen von Joachim Meinert und Bernhard Dieckmann. Parallel zu seinem erzählerischen Werk meldet sich Jorge Semprun - unbequem und beharrlich - immer wieder mit seinen Reden zu Wort. In diesem Buch werden, zum großen Teil erstmals in deutscher Sprache, seine wichtigsten vorgelegt ... mehr lesen
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Semprun, Jorge: Der Tote mit meinem Namen. Roman

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3518413252, Gebunden, 208 Seiten, 18,90 EUR
Aus dem Französischen von Eva Moldenhauer. Jorge Semprun haben die gesellschaftlich-politischen Verhältnisse des 20. Jahrhunderts sein Thema eingeprägt: in einer "unendlichen Schrift" von seinem Leben und Überleben im Konzentrationslager Buchenwald Zeugnis abzulegen. In seinem neuen Buch erinnert er sich, ausgehend von Begegnungen ... mehr lesen
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Semprun, Jorge: Die Ohnmacht. Roman

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3518223399, Gebunden, 200 Seiten, 13,75 EUR
Aus dem Französischen übersetzt von Eva Moldenhauer. Am 6. August 1945, drei Monate nach seiner Befreiung aus einem deutschen Lager, ist Manuel unweit Paris aus einem Zug gefallen. Als er aus der Ohnmacht erwacht, beginnt er, sich die Welt und das eigene Leben langsam wieder zusammenzusetzen. Ein Geflecht von Erinnerungen und von Reflexionen über die ... mehr lesen
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Semprun, Jorge: Unsre allzu kurzen Sommer.

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3518410814, gebunden, 252 Seiten, 20,35 EUR
Nie zuvor hat Jorge Semprun bisher über seine Familie geschrieben. Doch nun erzählt er von der Vertreibung aus dem Paradies seiner Heimatl. 1936 floh die Familie Semprun vor dem spanischen Bürgerkrieg nach Frankreich. Als mittelloser Gymnasiast verbrachte der junge Jorge die drei Sommer bis zum Ausbruch des zweiten Weltkriegs im Pariser Exil. Von einer ... mehr lesen
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Aus dem Amerikanischen von Bettina Abarbanell und Eike Schönfeldt. Patty und Walter Berglund - Vorzeigeeltern ...
Milan Bulaty: Bibliothek
Fotografie von Barbara Klemm und Stefan Müller. "Gibt es denn ein schöneres Bild für den Frieden ...
Archiv: Bücherschauen
Bücherschau des Tages
08.09.2010: Heute hat Jonathan Franzen seinen großen Auftritt: Die SZ entdeckt darin Trost und Hoffnung für die liberale Gesellschaft. Die taz ist sehr berührt von diesem Roman, hält ihn aber nicht für das große Meisterwerk. Und die FR staunt über so viel pathetischen Ernst. Die FAZ schöpft aus Helga Novaks "Liebesgedichten" Kraft für die politische Unangepasstheit. Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Ich verhungere auch
05.08.2010: Marketa Pilatova zeigt uns vier Frauen, die ums Glück kämpfen. Elizabeth Strout zeigt uns eine nicht nette Frau mit Empathie. Vladimir Sorokin schickt uns noch einmal zur Bruderschaft des Lichts. Wojciech Jagielski porträtiert die irre ugandische Lords Resistance Army. Kirsten Heisig erklärt, warum jugendliche Straftäter nicht härter, sondern schneller bestraft werden sollen.
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Archiv: Kolumnen
Die Farbe von Kopfweh
26.08.2010: Louise Welsh zeichnet in ihrem Krimi "Das Alphabet der Knochen" ein wenig charmantes Bild vom Universitätskader. Selbst Kindermörder sehen besser aus. Jedediah Berry pflanzt uns das "Handbuch der Detektive" ins Unterbewusstsein. Mehr lesen
Wie man eine Lerchenpastete backt
08.07.2010: Dominique Manottis Wirtschaftsthriller "Letzte Schicht" verarbeitet in bester Costa-Gavras-Manier die Affäre um die Privatisierung des französischen Riesenkonzerns Thomson. In Domingo Villars Krimi "Strand der Ertrunkenen" ermittelt ein empfindsamer galicischer Inspektor gegen den Geist eines alten Kapitäns. Mehr lesen
Siegelringzellen-Krebs
12.05.2010: In seinem grandiosen Noir-Krimi "Der sichere Tod" lässt Adrian McKinty einen Kleingangster, der Yeats, Koestler und die Frankfurter Schule zitiert, gegen seinen eifersüchtigen Boss antreten. In Josh Bazells Krimi-Comedy "Schneller als der Tod" nimmt es ein ehemaliger Profi-Killer mit der Mafia und dem amerikanischen Gesundheitssystem zugleich auf. Mehr lesen






