Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 20.03.2010, 13.13 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Erwin Chargaff

Erwin Chargaff, österreichisch-amerikanischer Biochemiker und Schriftsteller, wurde 1905 in Cernowitz geboren. Er arbeitete 1930-33 in der bakteriologischen Abteilung der Universität in Berlin, ging nach Hitlers Machtübernahme für zwei Jahre an das Institut Pasteur nach Paris und anschließend in die USA. Ab 1935 lehrte er am College of Physicians and Surgeons der Columbia University (N.Y.). 1940 wurde er amerikanischer Staatsbürger. 1952 wurde er Professor für Biochemie, 1970-74 war er Leiter des Departments Biochemistry der Columbia University.
Chargaff arbeitete über Blutgerinnung und Lipoproteine; untersuchte Ende der vierziger Jahre chromatographisch die relative Zusammensetzung von Nucleinsäuremolekülen aus Purin- und Pyrimidinbasen, stellte aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse die Chargaff-Regeln auf und schuf damit eine der Voraussetzungen zur Aufstellung des Doppelhelix-Modells durch J.D. Watson und F.H.C. Crick.
Chargaff veröffentlichte auch zeit- und wissenschaftskritische Schriften. Werke (Auswahl): "The Nucleic Acids" (mit Davidson; 3 Bände, 1955), "Essays on Nucleic Acids" (1963), "Kritik der Zukunft" (1983), "Das Feuer des Heraklit" (1984), "Zeugenschaft" (1985).

Bücher von Erwin Chargaff

Chargaff, Erwin: Das Feuer des Heraklit. Skizzen aus einem Leben vor der Natur. Eine Auswahl. 1 CD

Cover: Das Feuer des Heraklit

Parlando Verlag, Berlin 2002, ISBN 3935125186, CD, 18,90 EUR

60 Minuten Laufzeit. Gelesen von Erwin Chargaff. ... mehr lesen
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Chargaff, Erwin: Ernste Fragen. Essays

Cover: Ernste Fragen

Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2000, ISBN 3608934200, Gebunden, 288 Seiten, 19,43 EUR

Aus dem Englischen von Joachim Kalka. 31 Essays, die von einer selten großen Breite des Wissens, der Belesenheit und des Nachdenkens zeugen. Sie handeln von Demokratie und Dekadenz, analysieren Betrug in den Wissenschaften und die modernen Massenmedien, denken nach über Krieg und das Jahrhundert des Holocaust, doch auch die Musik, der Begriff des Schönen ... mehr lesen
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Kein Schlaf, nur Albträume

02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen

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