Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 18.03.2010, 14.54 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Viktor Pelewin

Viktor Pelewin, geboren 1962, ist der meistgelesene Autor Russlands und hat vor allem bei jungen Lesern längst Kultstatus. Der "New Yorker" nahm ihn in die Liste der "besten europäischen Erzähler unter 35" auf. Viktor Pelewin lebt in Moskau.

Bücher von Viktor Pelewin

Pelewin, Viktor: Das fünfte Imperium. Roman

Cover: Das fünfte Imperium

Luchterhand Literaturverlag, München 2009, ISBN 3630621384, Kartoniert, 399 Seiten, 10,00 EUR

Der 19-jährige Roma Schtorkin ist ein typischer Jugendlicher seiner Zeit: Seine Kindheit hat er noch in der Sowjetunion verbracht, an die er sich nur noch bruchstückhaft erinnern kann, jetzt, als Jugendlicher, lebt er in einem Russland der unendlich vielen Möglichkeiten, die alle nicht für ihn zu gelten scheinen. Umso begieriger ... mehr lesen
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Pelewin, Viktor: Das heilige Buch der Werwölfe. Roman

Cover: Das heilige Buch der Werwölfe

Luchterhand Literaturverlag, München 2006, ISBN 3630872352, Gebunden, 350 Seiten, 19,95 EUR

Aus dem Russischen von Andreas Tretner. Die Prostituierte Ahuli wird von ihrer erlesenen Kundschaft hochgeschätzt. Gibt es doch nichts, über das sie nicht kenntnisreich zu parlieren weiß. Ihre Freier ahnen nicht, dass Ahuli nur auswendig gelernt hat, was die anderen ihr erzählten. Und sie ahnen nicht, dass die anschließenden ... mehr lesen
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Pelewin, Viktor: Der Schreckenshelm. Der Mythos von Theseus und dem Minotaurus

Cover: Der Schreckenshelm

Berlin Verlag, Berlin 2005, ISBN 3827004470, Gebunden, 208 Seiten, 16,00 EUR

Aus dem Russischen von Andreas Tretner. "Für die einen sind Mythen traditionelle Geschichten, die uns natürliche und soziale Phänomene erklären, die anderen halten sie schlicht fur überholt und falsch. Mythen sind irreal, aber nicht falsch, sie versprechen keine Wahrheit, aber sie lügen auch nicht. Jorge Luis Borges ... mehr lesen
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Pelewin, Viktor: Die Dialektik der Übergangsperiode von Nirgendwoher nach Nirgendwohin. Roman

Cover: Die Dialektik der Übergangsperiode von Nirgendwoher nach Nirgendwohin

Luchterhand Literaturverlag, München 2004, ISBN 3630871720, Gebunden, 352 Seiten, 22,50 EUR

Aus dem Russischen von Andreas Tretner. Stepan Michailow ist ein Glückskind und als mehrfacher Bankengründer ein gemachter Mann. Sein enormer Erfolg in Spekulationsdingen speist sich aber nicht etwa aus der gründlichen Kenntnis ökonomischer Vorgänge. Stepan ist vielmehr ein Meister der Zahlenmystik, er hat zudem ein sicheres ... mehr lesen
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Pelewin, Viktor: Der Wasserturm. Erzählungen

DAAD Berliner Künstlerprogramm, Berlin 2003, ISBN 389357106X, Kartoniert, 87 Seiten, 8,60 EUR

Aus dem Russischen von Andreas Tretner. ... mehr lesen
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Pelewin, Viktor: Generation P.. Roman

Cover: Generation P.

Volk und Welt Verlag, Berlin 2000, ISBN 3353011722, Gebunden, 325 Seiten, 21,47 EUR

Aus dem Russischen von Andreas Tretner. Pepsi war für die "Breshnew-Generation" nicht nur ein Getränk, Pepsi war ein Symbol. Mit der Cola in der Hand träumten sich die Teenies der Siebziger in den goldenen Westen und staunten nicht schlecht, als er zehn Jahre später mit all seinen Segnungen ins Perestroika-Land Einzug hielt. Tatarski, ein Moskauer Junglyriker, ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Bücher von Lesern empfohlen

Buch: Meine Straße war die WeltJuan Jose Millas: Meine Straße war die Welt
Aus dem Spanischen von Peter Schwaar. In "Als die Welt Kind war" erzählt Juan Jose Millas von dem ...

Buch: Kleines morgendliches VerbrechenGeorgi Gospodinov: Kleines morgendliches Verbrechen
Aus dem Bulgarischen von Valeria Jäger, Uwe Kolbe und Alexander Sitzmann. Dieser erste deutsche Auswahlband ...

Archiv: Bücherschauen

Dichtung und Tischtennis

18.03.2010: Als tieftraurig und hochkomisch zugleich preist die SZ Jan Faktors Roman mit dem Monster-Titel "Georgs Sorgen um die Vergangenheit oder Im Reich des heiligen Hodensack-Bimbams von Prag". Die FR lobt den Roman ebenfalls, aber mit Vorbehalten gegen seine Lustigkeit. Hingerissen ist sie auch von Nicholson Bakers Lyriker-Roman "Der Anthologist". Die FAZ schwärmt von Hans-Ulrich Treichels Berliner Heimatlosigkeitsroman "Grunewaldsee". Für die heute erschienene Literaturbeilage der Zeit werden wir noch ein paar Tage brauchen.
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Archiv: Bücherbrief

Engel der Nutzlosigkeit

05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Emotional labiler Federfetisch

19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen

Kein Schlaf, nur Albträume

02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen

Papa war doch einfach der Beste

09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen