Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Carl Zuckmayer

Carl Zuckmayer, 1896 in Nackenheim in Rheinhessen geboren, nahm am Ersten Weltkrieg als Freiwilliger teil und studierte nach Kriegsende Naturwissenschaften in Frankfurt/Main und in Heidelberg, doch schon 1920 ging Zuckmayer als Volontär und gelegentlicher Regieassistent nach Berlin. Hier wurde auch sein erstes Dramas "Kreuzweg" aufgeführt. Es war ein Misserfolg - das Stück wurde nach drei Tagen abgesetzt. Zuckmayer musste sich als freier Schriftsteller durchschlagen. 1924 wurde er dann mit Bertolt Brecht vom "Deutschen Theater" engagiert.
1925 kam der Durchbruch mit "Der fröhliche Weinberg". 1930 feierte Zuckmayer mit dem "Hauptmann von Köpenick" seinen großen Erfolg. 1933 wurden Zuckmayers Stücke vom NS-Regime verboten. Nachdem sein Haus von der Gestapo beschlagnahmt und er ausgebürgert worden war, wanderte Zuckmayer 1939 über die Schweiz und Kuba in die USA aus. 1946 wurde in Zürich sein Drama "Des Teufels General" uraufgeführt. 1958 zog er in die Schweiz. Carl Zuckmayer starb 1977 in Visp in der Schweiz.

Bücher von Carl Zuckmayer

Bermann Fischer, Gottfried / Zuckmayer, Carl: Carl Zuckmayer / Gottfried Bermann Fischer: Briefwechsel. Zwei Bände

Cover: Carl Zuckmayer / Gottfried Bermann Fischer: Briefwechsel

Wallstein Verlag, Göttingen 2004, ISBN 389244627X, Gebunden, 1368 Seiten, 118,00 EUR

In der Korrespondenz zwischen Zuckmayer und Gottfried Bermann Fischer spiegelt sich die wechselvolle Geschichte dieser Verlagsbeziehung, die 1934 begann und sich im amerikanischen Exil und nach dem Zweiten Weltkrieg in der Bundesrepublik fortsetzte. 1934 musste Carl Zuckmayer den Ullstein Verlag verlassen, wo bis dahin seine Bücher erschienen waren. ... mehr lesen
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Zuckmayer, Carl: Der Hauptmann von Köpenick. Hörspiel. 1 CD

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2004, ISBN 3455320147, CD, 15,90 EUR

1 CD mit 78 Minuten Laufzeit. Regie: Helmut Käutner. Mit Willy Maertens, Gustav Knuth, Fita Benkhoff, Inge Meysel und anderen. ... mehr lesen
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Zuckmayer, Carl: Briefe an Hans Schiebelhuth. Zuckmayer-Jahrbuch 6 (2003)

Cover: Briefe an Hans Schiebelhuth

Wallstein Verlag, Göttingen 2004, ISBN 3892446474, Gebunden, 480 Seiten, 40,00 EUR

Carl Zuckmayer gehörte zu den erfolgreichsten Autoren der Literatur-, Theater- und Filmgeschichte des 20. Jahrhunderts. Das 1998 gegründete "Zuckmayer-Jahrbuch" dient zur Dokumentation bislang unveröffentlichter Quellen und als Forum für wissenschaftliche Studien zu seinem Leben und seinem Werk. Der sechste Band enthält neben ... mehr lesen
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Zuckmayer, Carl: Deutschlandbericht. für das Kriegsministerium der Vereinigten Staaten von Amerika

Cover: Deutschlandbericht

Wallstein Verlag, Göttingen 2004, ISBN 3892447713, Gebunden, 300 Seiten, 28,00 EUR

Herausgegeben von Gunther Nickel, Johanna Schrön und Hans Wagener. 1946 reiste Carl Zuckmayer (1896-1977) als ziviler Kulturoffizier im Auftrag des Kriegsministeriums der USA für fünf Monate nach Deutschland und Österreich und verfasste anschließend zwei Berichte über die dortige Lage. Adressaten seiner Berichte waren ... mehr lesen
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Seidel, Annemarie / Zuckmayer, Carl: Carl Zuckmayer / Annemarie Seidel: Briefwechsel.

Cover: Carl Zuckmayer / Annemarie Seidel: Briefwechsel

Wallstein Verlag, Göttingen 2003, ISBN 3892446466, Gebunden, 328 Seiten, 29,00 EUR

Carl Zuckmayer stand mit zahlreichen namhaften Schriftstellern, Schauspielern und Regisseuren in Verbindung. Einen seiner schönsten Briefwechsel führte er jedoch von 1922 bis 1958 mit einer Frau, die sich in den Anfangsjahren der Weimarer Republik als Schauspielerin einen Namen machte: mit Annemarie Seidel (1895-1959). Obwohl in dieser Korrespondenz ... mehr lesen
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Zuckmayer, Carl: Geheimreport.

Cover: Geheimreport

Wallstein Verlag, Göttingen 2002, ISBN 3892445990, Gebunden, 527 Seiten, 32,00 EUR

1943/44 verfasste der 1939 in die USA emigrierte Dramatiker Carl Zuckmayer für den amerikanischen Geheimdienst "Office of Strategic Services" einen Report mit etwa 150 Charakterporträts von Schriftstellern, Publizisten, Verlegern, Schauspielern, Regisseuren und Musikern (Hans Albers, Gustaf Gründgens, Heinz Rühmann, Theo Lingen, ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen