Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 20.03.2010, 13.13 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Martha C. Nussbaum

Martha Nussbaum, geboren 1947, studierte Philosophie in New York und Harvard. Von 1986 bis 1993 arbeitete sie als Beraterin für die UN (am "World Institute for Development Economics Research" in Helsinki). Momentan hat sie die Professur für " Law and Ethics" an der Universität Chicago inne. Martha C. Nussbaum hat zahlreiche Preise und Ehrendoktorwürden verliehen bekommen und gilt als eine der profiliertesten Gegenwartsphilosophinnen. Das Spektrum ihrer Themen reicht von der Interpretation der Antike, über Theorieprobleme der Ethik bis hin zu feministischer Philosophie.

Bücher von Martha C. Nussbaum

Nussbaum, Martha C.: Konstruktion der Liebe, des Begehrens und der Fürsorge. Drei philosophische Aufsätze

Cover: Konstruktion der Liebe, des Begehrens und der Fürsorge

Reclam Verlag, Stuttgart 2002, ISBN 3150181895, Broschiert, 233 Seiten, 5,60 EUR

Aus dem Amerikanischen von Joachim Schulte. Die amerikanische Philosophin ist eine der markantesten Vertreterinnen des aufgeklärten Feminismus. Die hier erstmals auf Deutsch erscheinenden Aufsätze aus dem Sammelband "Sex and Social Justice" haben die Titel: Die feministische Kritik des Liberalismus - Verdinglichung (Objectivication) - Konstruktion ... mehr lesen
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Nussbaum, Martha C.: Vom Nutzen der Moraltheorie für das Leben.

Cover: Vom Nutzen der Moraltheorie für das Leben

Passagen-Verlag, Wien 2000, ISBN 3851654129, Broschiert, 96 Seiten, 14,32 EUR

Aus em Amerikanischen von Joachim Schulte ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Archiv: Buchautoren

Bücher von Lesern empfohlen

Buch: Die Anatomie der SchwermutRobert Burton: Die Anatomie der Schwermut
Aus dem Englischen und mit einem Essay von Ulrich Horstmann. Burtons Riesenwerk handelt von einem Leiden, das jeder ...

Buch: KeeperMal Peet: Keeper
Aus dem Englischen von Eike Schönfeld. In einer Zeitungsredaktion sitzen sich zwei Männer gegenüber: ...

Archiv: Bücherschauen

Vexierspielkünstler

20.03.2010: Die FAZ hat Denis Johnsons Thriller "Keine Bewegung!" gelesen und freut sich über das Gespür des Autors für kriminelle Loser. Die FR folgt der zehnjährigen Dora durch Jacques Roubauds Abenteuer und Geheimnis verheißenden "Verwilderten Park". Sehr anregend findet die NZZ Eric Hobsbawms Buch über "Globalisierung, Demokratie und Terrorismus". Die taz spürt einen Hauch von Erlösung in Don DeLillos Roman "Der Omega-Punkt". Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Engel der Nutzlosigkeit

05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Emotional labiler Federfetisch

19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen

Kein Schlaf, nur Albträume

02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen

Papa war doch einfach der Beste

09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen