Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Doron Rabinovici
Rabinovici, Doron: Andernorts. Roman

Suhrkamp Verlag, Berlin 2010, ISBN 3518421751, Gebunden, 285 Seiten, 19,90 EUR
Ethan Rosen und Rudi Klausinger: Beide sind sie Koryphäen auf demselben Forschungsgebiet, und doch könnten sie unterschiedlicher nicht sein: Rosen ist überall zu Hause und nirgends daheim. Selbst der Frau, die er liebt, stellt er sich unter falschem Namen vor. Klausinger wiederum ist Liebkind und Bastard zugleich. Er weiß sich jedem ... mehr lesen
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Rabinovici, Doron: Ohnehin. Roman

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3518416049, Gebunden, 258 Seiten, 18,90 EUR
Stefan Sandtner, Facharzt für Neurologie, kämpft gegen die Krankheiten der Erinnerung, aber er kennt kein Mittel, um eine Frau zu vergessen, die noch unlängst mehr als eine Kollegin für ihn war. Er nimmt sich eine Auszeit vom Klinikdienst. Nur einen Patienten, den er seit seinen Kindertagen kennt, behandelt er weiter: den alten ... mehr lesen
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Rabinovici, Doron: Credo und Credit. Einmischungen
Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3518122169, Taschenbuch, 180 Seiten, 9,15 EUR
In dieser Sammlung von Essays, Aufsätzen und Betrachtungen beschäftigt sich Doron Rabinovici mit Fragen zur Literatur und Politik. So erzählt er vom Aufwachsen zwischen der Muttersprache Hebräisch und der Adoptivsprache Deutsch und dem Zauber des ersten Lesens in der elterlichen Bibliothek . Der Band enthält eine Abhandlung über den jüdischen ... mehr lesen
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Rabinovici, Doron: Instanzen der Ohnmacht. Wien 1938 - 1945. Der Weg zum Judenrat

Jüdischer Verlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3633541624, Gebunden, 360 Seiten, 25,46 EUR
Spätestens seit Hannah Arendts Eichmann-Buch und ihrer Kritik an der Rolle der Judenräte wird die Frage der Zusammenarbeit von jüdischen Repräsentanten mit dem NS-Regime in der Zeit der Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden äußerst kontrovers diskutiert. Wie konnten Menschen gezwungen werden, an ihrer eigenen Vernichtung mitzuwirken? ... mehr lesen
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Von Lesern empfohlene Bücher
Peter Nadas: Parallelgeschichten
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Klaus-Michael Bogdal: Europa erfindet die Zigeuner
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
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Dies pralle Leben
02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





