Bücher der Saison
Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.
Literaturbeilagen
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Bücher von Zbigniew Herbert
Herbert, Zbigniew: Im Vaterland der Mythen. Griechisches Tagebuch

Insel Verlag, Frankfurt am Main - Leipzig 2001, ISBN 3458344489, Taschenbuch, 238 Seiten, 8,64 EUR
Zbigniew Herbert (1924 -1998) unternahm seine erste Griechenlandreise 1964. Er bewanderte Attika, den Peloponnes und zahlreiche Inseln, vor allem Delos und Kreta. Den stärksten Eindruck empfing er von Delphi; die größte Enttäuschung waren für ihn die Fresken des Knossos. Sein "Griechisches Tagebuch" ist eine Sammlung seiner schönsten Gedichte, Prosatexte, ... mehr lesen
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Herbert, Zbigniew: Der gordische Knoten. Drei Apokryphen

Friedenauer Presse, Berlin 2001, ISBN 3932109252, Gebunden, 30 Seiten, 9,50 EUR
Mit Zeichnungen des Autors. Aus dem Polnischen übersetzt von Hendryk Bereska. Im Nachlaß von Zbigniew Herbert fanden sich drei Prosastücke: "Der gordische Knoten", "Die Stimme" und "Der Spiegel", die nun, drei Jahre nach seinem Tode, erscheinen und denen erstmals Zeichnungen beigefügt sind - die Zeichnungen waren kaum bekannt. Diese ... mehr lesen
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Herbert, Zbigniew: Gewitter Epilog. Gedichte

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3518410873, Broschiert, 80 Seiten, 16,36 EUR
Aus dem Polnischen von Henryk Bereska. Der Krieg ist noch nicht aus: "der schurke Parkinson hat so lange gewartet / bis er uns erwischte als wir lässig vor uns hintrotteten / die kragen aufgeknöpft die hände in den taschen / in gedanken im urlaub ... ", und nun gibt es nur noch "ein gemeinsames ziel: überleben". So spricht ein alter Mann, der das Ende ... mehr lesen
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Herbert, Zbigniew: Herrn Cogitos Vermächtnis. 89 Gedichte

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3518411667, Gebunden, 186 Seiten, 19,43 EUR
Aus dem Polnischen von Karl Dedecius, O. J. Tauschinski und Klaus Staemmler. "Herrn Cogitos Vermächtnis" ist ein Vermächtnis Zbigniew Herberts an seine Leser: 89 Gedichte, vom Autor selbst ausgewählt aus allen Phasen seines Lebens, das von den Ereignissen des 20. Jahrhunderts nicht zu trennen ist. Vordergründig schlicht, hintersinnig verschmitzt, ernst ... mehr lesen
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Aus dem Spanischen und Englischen von Matthias Wolf. 1970 verließ die junge Mexikanerin Alma Guillermoprieto ...
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Archiv: Bücherschauen
Das Gegenglück, der Geist
09.02.2010: Großer Bahnhof für J.M. Coetzee: Zu seinem Siebzigsten preisen FAZ, FR, NZZ und SZ den neuen autobiografischen Roman "Sommer des Lebens" als "grandios", "raffiniert" und "wahrste, kühnste und unterhaltsamste Literatur". Sehr lieb ist der NZZ die Anti-Hysterie von Arno Geigers Eheroman "Alles über Sally". Die taz feiert Amir Hassan Cheheltans großartigen Roman "Teheran Revolutionsstraße". Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Mein Hymen gehört mir!
03.02.2010: Joachim Sartorius nimmt uns mit auf die Prinzeninseln. Alma Guillermoprieto schickt uns ins Kuba der Siebziger. Alek Popov füttert uns mit Erzählungen für Fortgeschrittene. Helene Hegemann und Seyran Ates lassen Rezensentenschläfen pochen. Und Barbara Vine serviert eine bildschöne Leiche. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Emotional labiler Federfetisch
19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen
Kein Schlaf, nur Albträume
02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen
Papa war doch einfach der Beste
09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen



