Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 09.02.2010, 16.23 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Zbigniew Herbert

Zbigniew Herbert, geboren 1924 in Lwow (Lemberg), starb 1998 in Warschau. Er wurde postum mit der höchsten polnischen Auszeichnung, dem Orden des Weißen Adlers, dekoriert.

Bücher von Zbigniew Herbert

Herbert, Zbigniew: Im Vaterland der Mythen. Griechisches Tagebuch

Cover: Im Vaterland der Mythen

Insel Verlag, Frankfurt am Main - Leipzig 2001, ISBN 3458344489, Taschenbuch, 238 Seiten, 8,64 EUR

Zbigniew Herbert (1924 -1998) unternahm seine erste Griechenlandreise 1964. Er bewanderte Attika, den Peloponnes und zahlreiche Inseln, vor allem Delos und Kreta. Den stärksten Eindruck empfing er von Delphi; die größte Enttäuschung waren für ihn die Fresken des Knossos. Sein "Griechisches Tagebuch" ist eine Sammlung seiner schönsten Gedichte, Prosatexte, ... mehr lesen
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Herbert, Zbigniew: Der gordische Knoten. Drei Apokryphen

Cover: Der gordische Knoten

Friedenauer Presse, Berlin 2001, ISBN 3932109252, Gebunden, 30 Seiten, 9,50 EUR

Mit Zeichnungen des Autors. Aus dem Polnischen übersetzt von Hendryk Bereska. Im Nachlaß von Zbigniew Herbert fanden sich drei Prosastücke: "Der gordische Knoten", "Die Stimme" und "Der Spiegel", die nun, drei Jahre nach seinem Tode, erscheinen und denen erstmals Zeichnungen beigefügt sind - die Zeichnungen waren kaum bekannt. Diese ... mehr lesen
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Herbert, Zbigniew: Gewitter Epilog. Gedichte

Cover: Gewitter Epilog

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3518410873, Broschiert, 80 Seiten, 16,36 EUR

Aus dem Polnischen von Henryk Bereska. Der Krieg ist noch nicht aus: "der schurke Parkinson hat so lange gewartet / bis er uns erwischte als wir lässig vor uns hintrotteten / die kragen aufgeknöpft die hände in den taschen / in gedanken im urlaub ... ", und nun gibt es nur noch "ein gemeinsames ziel: überleben". So spricht ein alter Mann, der das Ende ... mehr lesen
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Herbert, Zbigniew: Herrn Cogitos Vermächtnis. 89 Gedichte

Cover: Herrn Cogitos Vermächtnis

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3518411667, Gebunden, 186 Seiten, 19,43 EUR

Aus dem Polnischen von Karl Dedecius, O. J. Tauschinski und Klaus Staemmler. "Herrn Cogitos Vermächtnis" ist ein Vermächtnis Zbigniew Herberts an seine Leser: 89 Gedichte, vom Autor selbst ausgewählt aus allen Phasen seines Lebens, das von den Ereignissen des 20. Jahrhunderts nicht zu trennen ist. Vordergründig schlicht, hintersinnig verschmitzt, ernst ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Bücher von Lesern empfohlen

Buch: Havanna im SpiegelAlma Guillermoprieto: Havanna im Spiegel
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Buch: Klar bin ich eine Ost-Frau!Martina Rellin: Klar bin ich eine Ost-Frau!
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Archiv: Bücherschauen

Das Gegenglück, der Geist

09.02.2010: Großer Bahnhof für J.M. Coetzee: Zu seinem Siebzigsten preisen FAZ, FR, NZZ und SZ den neuen autobiografischen Roman "Sommer des Lebens" als "grandios", "raffiniert" und "wahrste, kühnste und unterhaltsamste Literatur". Sehr lieb ist der NZZ die Anti-Hysterie von Arno Geigers Eheroman "Alles über Sally". Die taz feiert Amir Hassan Cheheltans großartigen Roman "Teheran Revolutionsstraße". Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Mein Hymen gehört mir!

03.02.2010: Joachim Sartorius nimmt uns mit auf die Prinzeninseln. Alma Guillermoprieto schickt uns ins Kuba der Siebziger. Alek Popov füttert uns mit Erzählungen für Fortgeschrittene. Helene Hegemann und Seyran Ates lassen Rezensentenschläfen pochen. Und Barbara Vine serviert eine bildschöne Leiche. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Emotional labiler Federfetisch

19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen

Kein Schlaf, nur Albträume

02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen

Papa war doch einfach der Beste

09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen