Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Andrew Miller

Andrew Miller, 1960 in Bath geboren, arbeitete als Kellner, Reiseführer und Kampfsportlehrer. Er lebt in Dublin.

Bücher von Andrew Miller

Miller, Andrew: Nach dem großen Beben. Roman

Cover: Nach dem großen Beben

Zsolnay Verlag, Wien 2010, ISBN 3552055126, Gebunden, 383 Seiten, 21,90 EUR

Aus dem Englischen von Nikolaus Stingl. In Japan steht der Zweite Weltkrieg bevor: Yuji Takano führt die scheinbar sorglose Existenz eines feinsinnigen Intellektuellen in Tokio, während sich um ihn herum die Anzeichen für die Katastrophe mehren: Die japanische Nation rückt mehr und mehr nach rechts, Ausländer sind auf einmal ... mehr lesen
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Miller, Andrew: Die Optimisten. Roman

Cover: Die Optimisten

Zsolnay Verlag, Wien 2007, ISBN 3552054014, Gebunden, 334 Seiten, 21,50 EUR

Aus dem Englischen von Nicolaus Stingl. "Nach dem Massaker bei der Kirche von N. flog Clem Glass heim nach London." So beginnt Andrew Millers neuer Roman. Aber weder kann der Fotoreporter das, was er in Afrika gesehen hat, vergessen, noch findet er sich in seinem früheren Leben zurecht. Er lässt sich treiben, trinkt zu viel, sucht ... mehr lesen
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Miller, Andrew: Zehn oder fünfzehn der glücklichsten Momente des Lebens. Roman

Cover: Zehn oder fünfzehn der glücklichsten Momente des Lebens

Zsolnay Verlag, Wien 2003, ISBN 3552052232, Gebunden, 335 Seiten, 21,50 EUR

Aus dem Englischen von Nikolaus Stingl. Alice Valentine, die resolute und geliebte Direktorin einer Schule im Westen Englands, ist unheilbar krank und kämpft darum, ihr Leben in Würde zu beenden. Alec, ihr jüngerer Sohn, fühlt sich als Versager, besonders im Vergleich zu seinem Bruder Larry, der als Tennisstar nach Amerika gegangen ... mehr lesen
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Miller, Andrew: Eine kleine Geschichte, die meist von der Liebe handelt.

Cover: Eine kleine Geschichte, die meist von der Liebe handelt

Zsolnay Verlag, Wien 2000, ISBN 3552049843, Gebunden, 293 Seiten, 20,35 EUR

Aus dem Englischen von Nikolaus Stingl. Auf Schloss Dux in Böhmen erinnert sich der alte, hinfällig gewordene Verführer an eine Frau, der er einst so verfallen war, dass er, die Taschen mit Schrot beschwert, in die Themse gehen wollte? So gequält, so gedemütigt, so schamlos ausgenutzt hat keine den großen Libertin wie Marie Charpillon, bildschön, ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen