Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Jean-Henri Fabre

Jean-Henri Casimir Fabre, geboren 1823 in Saint-Leons, war ein französischer Entomologe und Autor. Berühmt wurde der Insektenforscher durch seine "Souvenirs Entomologiques", die ihn zum Wegbereiter der Verhaltensforschung machten. Ab 1890 schrieb Fabre - der immer außerhalb der akademischen Wissenschaften arbeitete - Gedichte, die er als "Oubreto prouvençalo" veröffentlichte. Der "Homer der Insekten", wie Victor Hugo ihn nannte, starb 1915 in Serignan-du-Comtat.

Bücher von Jean-Henri Fabre

Fabre, Jean-Henri: Erinnerungen eines Insektenforschers. Band 1

Cover: Erinnerungen eines Insektenforschers

Matthes und Seitz, Berlin 2010, ISBN 3882216646, Gebunden, 304 Seiten, 36,90 EUR

Aus dem Französischen von Friedrich Koch. Jean-Henri Fabre stand mit vielen Geistesgrößen seiner Zeit in Kontakt, beispielsweise mit Charles Darwin, dessen Auffassung der Instinkte und der Entstehung der Arten er vehement ablehnte. Doch mit seinen Erinnerungen schuf er ein unvergleichliches, unerschöpfliches künstlerisches ... mehr lesen
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Fabre, Jean-Henri: Erinnerungen eines Insektenforschers. Band 2

Cover: Erinnerungen eines Insektenforschers

Matthes und Seitz, Berlin 2010, ISBN 3882216727, Gebunden, 335 Seiten, 36,90 EUR

Aus dem Französischen von Friedrich Koch. Warmherzig und voller Lebensklugheit widmete sich Jean-Henri Fabre ein Leben lang der Erforschung von Insekten. Dabei entstanden seine "Erinnerungen", eine gleichermaßen poetische wie genaue Naturbetrachtung und eine Liebeserklärung an die Insektenwelt. So resümierte Fabre in hohem ... mehr lesen
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Fabre, Jean-Henri: Ich aber erforsche sie mitten im Leben. Von der Poesie der Insekten

Cover: Ich aber erforsche sie mitten im Leben

Heinrich & Hahn Verlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 3865970478, Gebunden, 92 Seiten, 15,90 EUR

Aus dem Französischen von Peter Repp und Beate Taudte-Repp. Jahrzehntelang frönte Jean-Henri Fabre seiner Passion für die grandiose Welt en miniature: das Reich der Insekten. Er stand mit ihnen auf Du und Du, mit Hautflüglern und Nachtfaltern, Käfern, Taranteln und Spinnen, und redete mit ihnen, als seien sie seine Freunde. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen