Bücher der Saison
Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.
Literaturbeilagen
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Bücher von Paul Wühr
Wühr, Paul: Dame Gott.

Carl Hanser Verlag, München 2007, ISBN 3446208208, Gebunden, 336 Seiten, 27,90 EUR
In diesem Buch darf, ja muss, gefragt werden. Nicht nach Gott, dem Herrn, sondern nach einer Dame Gott. Keine Frau, kein Bild, sondern ein unvorstellbares weibliches Wesen, dessen Erscheinen begleitet wird von Frauenfiguren aus vielen Mythologien und Zeiten. Die Poesie Paul Wührs bringt deren Rollen zwischen höchster Obszönität ... mehr lesen
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Wühr, Paul: An und Für. Gedichte

Carl Hanser Verlag, München 2004, ISBN 3446204733, Gebunden, 136 Seiten, 14,90 EUR
Paul Wührs Widmungsgedichte an Freunde, Kollegen, tote und lebende Weggefährten von H. C. Artmann bis Fritz Arnold, von Eduard Mörike bis Franz Kafka eröffnen dem Leser eine neue Seite dieses unvergleichlichen Schriftstellers. Diese Gedichte gehören zum Persönlichsten in Paul Wührs Werk. ... mehr lesen
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Wühr, Paul: Was ich noch vergessen habe. Ein Selbstgespräch

Droschl Verlag, Graz 2002, ISBN 3854205945, Kartoniert, 99 Seiten, 12,00 EUR
Acht Jahre nach dem Erscheinen von "Wenn man mich so reden hört" lässt Paul Wühr nun das, was ich noch vergessen habe, nachfolgen, einen von Lucas Cejpek wieder sorgfältig aufgezeichneten und präzise organisierten Redestrom. Stärker noch als im ersten Band kreist die Rede von Wühr um gewisse biografische Strudel und ... mehr lesen
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Wühr, Paul: Leibhaftig. Ausgewählte Gedichte

Rimbaud Verlag, Aachen 2001, ISBN 3890867243, Taschenbuch, 108 Seiten, 10,23 EUR
Wühr, Paul: Venus im Pudel. Gedichte

Carl Hanser Verlag, München 2000, ISBN 3446198555, Gebunden, 702 Seiten, 50,11 EUR
Paul Wührs großer Zyklus Venus im Pudel verhandelt neu über das Paar, über Ehe, Familie, Kirche und Staat. Streng und frivol zugleich wird nahezu alles von Ihr und von Ihm erzählt, vorgespielt und dargestellt. ... mehr lesen
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Baschang, Hans / Wühr, Paul: Tanzschrift. Gedichte, Zeichnungen
Ralf Stieber Verlag, Karlsruhe 2000, ISBN 398020295X, Gebunden, 32 Seiten, 24,54 EUR
Mit 12 Abbildungen. Herausgegeben von Matthias Kussmann. Die 238 durchnumerierten Exemplare kosten 48 Mark, zwölf Exemplare der signierten Vorzugsausgabe mit einer Originalzeichnung von Baschang kosten 1380 Mark. ... mehr lesen
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Archiv: Bücherschauen
Das Gegenglück, der Geist
09.02.2010: Großer Bahnhof für J.M. Coetzee: Zu seinem Siebzigsten preisen FAZ, FR, NZZ und SZ den neuen autobiografischen Roman "Sommer des Lebens" als "grandios", "raffiniert" und "wahrste, kühnste und unterhaltsamste Literatur". Sehr lieb ist der NZZ die Anti-Hysterie von Arno Geigers Eheroman "Alles über Sally". Die taz feiert Amir Hassan Cheheltans großartigen Roman "Teheran Revolutionsstraße". Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Mein Hymen gehört mir!
03.02.2010: Joachim Sartorius nimmt uns mit auf die Prinzeninseln. Alma Guillermoprieto schickt uns ins Kuba der Siebziger. Alek Popov füttert uns mit Erzählungen für Fortgeschrittene. Helene Hegemann und Seyran Ates lassen Rezensentenschläfen pochen. Und Barbara Vine serviert eine bildschöne Leiche. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Emotional labiler Federfetisch
19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen
Kein Schlaf, nur Albträume
02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen
Papa war doch einfach der Beste
09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen



