Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Heribert Prantl
Prantl, Heribert: Der Terrorist als Gesetzgeber. Wie man mit Angst Politik macht

Droemer Knaur Verlag, München 2008, ISBN 3426274647, Kartoniert, 220 Seiten, 14,95 EUR
Überall, von Washington bis Paris, in Wien, Berlin und Bern, werden rechtsstaatliche Grundsätze auf dem Altar der Sicherheit geopfert. Heribert Prantl sagt, wer die Politik der Angst betreibt. Er warnt vor dem stückweisen Ausverkauf der Freiheit. Denn: Ein starker Staat ist nur der Staat, der seine Regeln verteidigt - nicht der, der sie ... mehr lesen
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Prantl, Heribert: Kein schöner Land. Die Zerstörung der sozialen Gerechtigkeit

Droemer Knaur Verlag, München 2005, ISBN 3426273632, Kartoniert, 208 Seiten, 12,90 EUR
Die Spitzenpolitiker der Generation, die in den 60er und 70er Jahren den sozialen Aufstieg geschafft hat, kappen die Verbindung nach unten. Die neuen Gesetze fördern die neue Armut. Die Führungsschicht in Politik und Wirtschaft kompostiert die soziale Verantwortung. Ihre Reformpolitik ist einseitig und gefährdet den Zusammenhalt der ... mehr lesen
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Prantl, Heribert: Verdächtig. Die Politik der inneren Unsicherheit

Europa Verlag, Hamburg 2002, ISBN 3203810417, Gebunden, 160 Seiten, 12,90 EUR
Seit dem 11. September ist das Sichere nicht mehr sicher. Das Grundvertrauen der Menschen in den Staat ist erschüttert. Die deutsche Innenpolitik reagiert darauf mit einem neuen Hochsicherheitsstaat, in dem jeder einzelne Bürger als Risikofaktor betrachtet und behandelt wird. Der Fundamentalfehler liberal-rechtsstaatlicher Politik ist: Sie ... mehr lesen
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Leyendecker, Hans / Prantl, Heribert / Stiller, Michael: Helmut Kohl, die Macht und das Geld.

Steidl Verlag, Göttingen 2000, ISBN 3882437383, Gebunden, 608 Seiten, 24,54 EUR
Hans Leyendecker zeichnet den Werdegang Helmut Kohls nach bis zur wohl größten Affäre der deutschen Nachkriegszeit. Geschildert werden die Hintergründe der CDU-Parteispendenskandale seit 1949. Die Affäre ausgelöst hat der nach Kanada geflohene Waffenhändler Karlheinz Schreiber, der aus dem Dunstkreis von Kohls Männerfreund Franz Josef Strauß ... mehr lesen
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Prantl, Heribert: Rot-Grün. Eine erste Bilanz
Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 1999, ISBN 3455103839, Taschenbuch, 157 Seiten, 12,27 EUR
Von Lesern empfohlene Bücher
Peter Nadas: Parallelgeschichten
Aus dem Ungarischen von Christina Viragh. 1989, im Jahr des Mauerfalls, findet der Student Döhring beim Jogging ...
Klaus-Michael Bogdal: Europa erfindet die Zigeuner
Geborene Diebe und Lügner, Gefährten des Satans, Waldmenschen, unzähmbare Wilde, eine Bande von ...
Archiv: Bücherschauen
Golden german tor lass uns ein als große fisch
10.02.2012: Die SZ ermittelt mit Martin Amis' Roman "Die schwangere Witwe" jenen Nullpunkt, an dem sich Sex und Liebe trennten. Die FAZ geht mit Didier Decoin der Frage nach, warum 38 Menschen der um ihr Leben kämpfenden Kitty Genovese nicht halfen. Die FR feiert den "famose Falschmünzer" Juri Andruchowytsch und seinen Roman "Perversion". Begeistert ist sie auch von Michael Ondaatjes Roman "Katzentisch". Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Dies pralle Leben
02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen




