Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Svenja Flaßpöhler
Flaßpöhler, Svenja: Wir Genussarbeiter. Über Freiheit und Zwang in der Leistungsgesellschaft

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2011, ISBN 3421044627, Gebunden, 208 Seiten, 17,99 EUR
Für uns Menschen von heute ist Arbeit nicht mehr nur Mühsal. Wir tun unsere Arbeit gern, verstehen uns gar als Genussarbeiter. Das Genießen im engeren Sinn hingegen, der Müßiggang, gelingt uns immer seltener und wird regelrecht zur Anstrengung. Warum aber sind wir als moderne Leistungsträger hyperaktiv bis zum Burnout ... mehr lesen
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Flaßpöhler, Svenja: Gutes Gift. Über Eifersucht und Liebe

Artemis und Winkler Verlag, Düsseldorf 2008, ISBN 3491421098, Gebunden, 170 Seiten, 19,90 EUR
Braucht Leidenschaft Eifersucht? Liebe will Ausschließlichkeit traute Zweisamkeit, endet aber häufig in Alltagstrott und Langeweile. Leidenschaft gedeiht auf Umwegen, entsteht durch Hindernisse, muss auf die Probe gestellt und durch die richtige Dosis Eifersucht immer wieder neu entzündet werden. Svenja Flaßpöhler plädiert ... mehr lesen
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Flaßpöhler, Svenja: Der Wille zur Lust. Pornografie und das moderne Subjekt

Campus Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3593383314, Kartoniert, 259 Seiten, 24,90 EUR
Mit der Moderne entstand eine Pornografie, die allein der Erregung diente. Erstmals äußerte sich dieser Wille zur Lust in den Schriften des Marquis de Sade. Seitdem ist die Pornografie in viele Bereiche des Alltags vorgedrungen und zu einem prägenden Element westlicher Kultur geworden. Svenja Flaßpöhler zeichnet diese Entwicklung ... mehr lesen
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Flaßpöhler, Svenja: Mein Wille geschehe. Sterben in Zeiten der Freitodhilfe

wjs verlag, Berlin 2007, ISBN 3937989277, Gebunden, 158 Seiten, 18,00 EUR
Kann es eine Gesellschaft verantworten, den Todeswunsch eines Menschen zu unterstützen? Gibt es eine Pflicht zu leben? Ab wann ist ein Leben möglicherweise nicht mehr lebenswert und wer darf das bestimmen? In der Schweiz gibt es mit "Exit" und "Dignitas" seit Jahren zwei Organisationen, die todeswillige Menschen auf ihrem ... mehr lesen
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Von Lesern empfohlene Bücher
Moti Kfir, Ram Oren: Sylvia Rafael
Als bei den Olympischen Spielen in München im September 1972 elf israelische Sportler von einer palästinensischen ...
Kevin Brooks: Kissing the Rain
Aus dem Englischen von Uwe-Michael Gutzschhahn. Mike Nelson, wegen seiner Körperfülle Moo genannt, lässt ...
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Dies pralle Leben
02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





