Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 18.03.2010, 16.47 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Norbert Schreiber

Norbert Schreiber, langjähriger Hörfunkjournalist der ARD, ist im Programmbereich Kultur, Bildung, Wissenschaft des Hessischen Rundfunks tätig. Er moderiert unter anderem die Talksendung "Doppelkopf". Als Initiator der Tschernobyl-Hilfsbewegung erhielt er den Robert-Bosch-Preis für ehrenamtliches Engagement in Osteuropa. Buchveröffentlichungen u. a. "Verstrahlt - vergiftet - vergessen. Die Folgen von Tschernobyl", "Die Zukunft unserer Demokratie" und "Die aufgeklärte Republik".

Bücher von Norbert Schreiber

Schreiber, Norbert (Hrsg.): Russland. Der Kaukasische Teufelskreis oder Die lupenreine Demokratie

Wieser Verlag, Klagenfurt 2008, ISBN 3851296893, Kartoniert, 450 Seiten, 19,80 EUR

Das neue Buch des Hörfunkjournalisten befasst sich mit dem Russland Wladimir Putins und den vielfältigen Problemen dieses Landes. Journalisten, Politiker und Experten auf unterschiedlichen Gebieten schildern und interpretieren in Einzelbeiträgen verschiedene Sachfragen und -probleme.
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Schreiber, Norbert (Hrsg.): Anna Politkowskaja. Chronik eines angekündigten Mordes

Cover: Anna Politkowskaja

Wieser Verlag, Klagenfurt 2007, ISBN 3851296524, Gebunden, 250 Seiten, 19,80 EUR

Mit bisher unveröffentlichten Beiträgen von Anna Politkowskaja und Beiträgen zu Anna Politkowskaja. Vorwort von Norbert Schreiber: Politkowskaja und Russlands Gewissen. Fritz Pleitgen: Bürgergesellschaft in Russland. Margareta Mommsen: Gorbatschow - Jelzin - Putin. Irina Scherbakowa: Russlands Demokratie ohne Demokraten. Das Gedächtnis ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Bücher von Lesern empfohlen

Buch: Meine Straße war die WeltJuan Jose Millas: Meine Straße war die Welt
Aus dem Spanischen von Peter Schwaar. In "Als die Welt Kind war" erzählt Juan Jose Millas von dem ...

Buch: Kleines morgendliches VerbrechenGeorgi Gospodinov: Kleines morgendliches Verbrechen
Aus dem Bulgarischen von Valeria Jäger, Uwe Kolbe und Alexander Sitzmann. Dieser erste deutsche Auswahlband ...

Archiv: Bücherschauen

Dichtung und Tischtennis

18.03.2010: Als tieftraurig und hochkomisch zugleich preist die SZ Jan Faktors Roman mit dem Monster-Titel "Georgs Sorgen um die Vergangenheit oder Im Reich des heiligen Hodensack-Bimbams von Prag". Die FR lobt den Roman ebenfalls, aber mit Vorbehalten gegen seine Lustigkeit. Hingerissen ist sie auch von Nicholson Bakers Lyriker-Roman "Der Anthologist". Die FAZ schwärmt von Hans-Ulrich Treichels Berliner Heimatlosigkeitsroman "Grunewaldsee". Für die heute erschienene Literaturbeilage der Zeit werden wir noch ein paar Tage brauchen.
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Archiv: Bücherbrief

Engel der Nutzlosigkeit

05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Emotional labiler Federfetisch

19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen

Kein Schlaf, nur Albträume

02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen

Papa war doch einfach der Beste

09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen