Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Katherine Mansfield

Katherine Mansfield (1888 bis 1923) war eine neuseeländisch-britische Schriftstellerin. Angeregt von frühen russischen Realisten, besonders Tschechow, und im regen Austausch mit ihren Freunden Aldous Huxley, Virginia Woolf und D.H. Lawrence, begann Katherine Mansfield Erzählungen zu schreiben, die die Tradition der modernen "Short Story" im angloamerikanischen Sprachraum begründeten. Ihren literarischen Ruhm hat sie nicht mehr auskosten können: Eine Lungenkrankheit zwang sie zu häufigen Aufenthalten in ausländischen Sanatorien, und erst 34-jährig starb sie am 9. Januar 1923 in Fontainebleau bei Paris an einem Blutsturz.

Bücher von Katherine Mansfield

Mansfield, Katherine: Katherine Mansfield: Sämtliche Werke. In einer deutschen Pension. Das Gartenfest. Das Taubennest. Etwas Kindliches

Cover: Katherine Mansfield: Sämtliche Werke

Gerd Haffmans bei Zweitausendundeins, Frankfurt am Main 2009, ISBN 3861508265, Gebunden, 1050 Seiten, 29,90 EUR

Aus dem Englischen von Heiko Arntz, Ute Haffmans und Sabine Lohmann. "Die neuere englische Literatur verdankt den Frauen viel, und eine der eigenartigsten Begabungen war Katherine Mansfield", befand schon früh Hermann Hesse. "Die neuere englische Literatur verdankt den Frauen viel, und eine der eigenartigsten Begabungen war Katherine ... mehr lesen
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Mansfield, Katherine: Rosabels Tagtraum. Erzählungen

Cover: Rosabels Tagtraum

Manesse Verlag, München 2008, ISBN 3717521667, Gebunden, 368 Seiten, 19,90 EUR

Mondschein und Nachtigallengesang waren ihr verhasst, zumindest in der Literatur. Ganz im Sinne der beginnenden Moderne entwickelte Katherine Mansfield ihren eigenen, nüchtern-objektiven Erzählstil, der ihrem dichterischen Weltruhm einbrachte. Rosabels Tagtraum , eine exklusive Auswahl aus ihrem Gesamtwerk, lädt ein, die Meisterin der ... mehr lesen
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Mansfield, Katherine: Deutsche beim Fleisch. 1 CD. Erzählungen

Cover: Deutsche beim Fleisch

Hörbuch Hamburg, Hamburg 2007, ISBN 3899032942, CD, 12,95 EUR

1 CD, 77 Minuten. Gelesen von Maren Eggert. Aus dem Englischen von Ute Haffmanns. "Wir sind eine so glückliche Familie, seit mein lieber Mann gestorben ist", sagt die Pensionsbesitzerin. Auffällig viele, auffällig fröhliche Witwen bevölkern das Wörishofen der Katherine Mansfield, Frauen, die bei ihrer Ankunft ... mehr lesen
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Mansfield, Katherine: In einer deutschen Pension. Erzählungen

Cover: In einer deutschen Pension

Zweitausendeins Verlag, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3929079410, Gebunden, 191 Seiten, 13,90 EUR

Aus dem Englischen von Ute Haffmans. Herausgegeben von Heiko Arntz. Mit diesen dreizehn Erzählungen betrat Katherine Mansfield die literarische Bühne, wurde sie zur Wegbereiterin der modernen englischen Short Story. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen