Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Molly McCloskey

Molly McCloskey wurde 1964 in Philadelphia geboren und wuchs in Oregon auf. 1989 zog sie nach Irland, heute lebt sie in Dublin. Sie hat zwei Erzählbände veröffentlicht - "Solomon?s Seal" und "The Beautiful Changes" - sowie den Roman "Wie wir leben". In den letzten Jahren hat sie sich vor allem Sachbuchthemen gewidmet, von Basketball über Basaltsteinlieferanten in Vietnam bis zu den Aktivitäten der UN im Sudan. Sie schreibt regelmäßig für die Irish Times und die Dublin Review.

Bücher von Molly McCloskey

McCloskey, Molly: Liebe. Erzählungen

Cover: Liebe

Steidl Verlag, Göttingen 2011, ISBN 3869302321, Gebunden, 188 Seiten, 18,00 EUR

Aus dem Englischen von Hans-Christian Oeser. Ein Mann ist dicker geworden und beginnt halbherzig eine Affäre; eine Ehe wird ausrangiert wie ein defekter Fernseher; ein Vater lässt seine Familie im Stich, und ein Pflaumenbaum rettet beinahe eine Beziehung: Es sind die kleinen und großen Dramen des ganz gewöhnlichen Lebens, die sich ... mehr lesen
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McCloskey, Molly: Schöne Veränderungen. Roman

Cover: Schöne Veränderungen

Steidl Verlag, Göttingen 2008, ISBN 3865217796, Gebunden, 168 Seiten, 16,00 EUR

Aus dem Englischen von Hans-Christian Oeser. Jude hat eine Verabredung mit ihrer Vergangenheit - sie wird ihren Vater wiedertreffen, der seiner Familie vor langer Zeit den Rücken gekehrt hat. Sie wird nach Oregon reisen und sich dabei Zeit lassen, Zeit, um sich erinnernd zu ihrem Vater und zu ihrer Kindheit zurückzutasten. Als seien sie beide ... mehr lesen
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McCloskey, Molly: Wie wir leben. Roman

Cover: Wie wir leben

Steidl Verlag, Göttingen 2006, ISBN 3865213294, Gebunden, 334 Seiten, 19,90 EUR

Aus dem Englischen von Hans-Christian Oeser. Ob aus Detroit oder Düsseldorf, wer Urlaub in Irland macht, hat einen Anspruch auf grüne Wiesen, geselligen Witz und würdevoll ertragene Armut - davon ist der Tourismus-Manager Damien überzeugt. Er erfindet ein Dorf, in dem das Leben der fünfziger Jahre als anmutige Burleske inszeniert ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen