Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 09.02.2010, 16.23 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Joachim Kalka

Joachim Kalka, geboren 1948, lebt als Kritiker und Übersetzer in Stuttgart. Die Darmstädter Akademie für Sprache und Dichtung verlieh ihm für sein Übersetzungswerk 1996 den Johann-Heinrich-Voß-Preis und wählte ihn im folgenden Jahr zum Mitglied. Im Berenberg Verlag erschienen, von ihm herausgegeben und übersetzt, zuletzt Leon Blums Erinnerungen an die Dreyfus-Affaire, "Beschwörung der Schatten", und unter dem Titel "Die Wildnis des häuslichen Lebens" eine Auswahl der Essays von Gilbert K. Chesterton.

Bücher von Joachim Kalka

Kalka, Joachim: Hoch unten. Das Triviale in der Hochkultur

Cover: Hoch unten

Berenberg Verlag, Berlin 2008, ISBN 3937834303, Gebunden, 152 Seiten, 19,00 EUR

Dieses Buch führt in den Keller, wo die Heizöfen stehen, mit denen die Hochkultur gewärmt und gefüttert wird. Ob Jack The Ripper oder Dagobert Duck, ob Krazy Kat, Alien, Mord und Totschlag im "Wunderhorn", Tiefen und Untiefen der Science fiction oder gleich der Krimi hier sind die Früchte einer alten Leidenschaft zu ... mehr lesen
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Kalka, Joachim: Phantome der Aufklärung. Von Geistern, Schwindlern und dem Perpetuum Mobile

Cover: Phantome der Aufklärung

Berenberg Verlag, Berlin 2006, ISBN 393783415X, Gebunden, 106 Seiten, 19,00 EUR

Ausgerechnet im 18. Jahrhundert, das sich selbst als vernünftig feierte, standen Schwindel und Mysteriensehnsucht hoch im Kurs. Joachim Kalka erzählt von drei Unglücksfällen des Zeitalters: Vom Leipziger "Kaffeewirth" Schrepfer, der vor dem sächsischen Adel die Toten erscheinen ließ; vom Grafen Cagliostro, ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Bücher von Lesern empfohlen

Buch: Havanna im SpiegelAlma Guillermoprieto: Havanna im Spiegel
Aus dem Spanischen und Englischen von Matthias Wolf. 1970 verließ die junge Mexikanerin Alma Guillermoprieto ...

Buch: Klar bin ich eine Ost-Frau!Martina Rellin: Klar bin ich eine Ost-Frau!
Martina Rellin hat sich mit Frauen aus dem Osten darüber unterhalten, was sie wirklich bewegt, wie sie ihr ...

Archiv: Bücherschauen

Das Gegenglück, der Geist

09.02.2010: Großer Bahnhof für J.M. Coetzee: Zu seinem Siebzigsten preisen FAZ, FR, NZZ und SZ den neuen autobiografischen Roman "Sommer des Lebens" als "grandios", "raffiniert" und "wahrste, kühnste und unterhaltsamste Literatur". Sehr lieb ist der NZZ die Anti-Hysterie von Arno Geigers Eheroman "Alles über Sally". Die taz feiert Amir Hassan Cheheltans großartigen Roman "Teheran Revolutionsstraße". Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Mein Hymen gehört mir!

03.02.2010: Joachim Sartorius nimmt uns mit auf die Prinzeninseln. Alma Guillermoprieto schickt uns ins Kuba der Siebziger. Alek Popov füttert uns mit Erzählungen für Fortgeschrittene. Helene Hegemann und Seyran Ates lassen Rezensentenschläfen pochen. Und Barbara Vine serviert eine bildschöne Leiche. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Emotional labiler Federfetisch

19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen

Kein Schlaf, nur Albträume

02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen

Papa war doch einfach der Beste

09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen