Bücher der Saison
Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Nuruddin Farah
Farah, Nuruddin: Netze. Roman

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 3518421034, Gebunden, 490 Seiten, 28,80 EUR
Aus dem Englischen von Reinhild und Gunter Böhnke. Cambara, eine willensstarke Frau, beschließt, aus ihrer Wahlheimat Toronto in ihr Geburtsland Somalia zurückzukehren. Ihr geliebter Sohn ist durch die Unachtsamkeit ihres Mannes ums Leben gekommen, doch die Reise ist nicht nur eine Flucht: Cambara will das alte Anwesen ihrer Familie ... mehr lesen
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Farah, Nuruddin: Links. Roman

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3518417231, Gebunden, 368 Seiten, 24,80 EUR
Aus dem Englischen von A. Tanner. Zwanzig Jahre hat der in Somalia geborene Jeebleh in New York im Exil gelebt - jetzt, nach dem Tod seiner Mutter, kehrt er erstmals in seine Heimat zurück. Er möchte die Schulden seiner Mutter begleichen, ihr Grab besuchen und "Frieden mit ihrem Geist schließen". Was er bei seiner Ankunft ... mehr lesen
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Farah, Nuruddin: Yesterday, Tomorrow. Stimmen aus der somalischen Diaspora

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3518123203, Kartoniert, 307 Seiten, 12,00 EUR
Aus dem Englischen von Klaus Pemsel. Nuruddin Farah, einer der bedeutendsten Autoren des modernen Afrika, bereiste nach dem Zusammenbruch der staatlichen Ordnung in Somalia viele Länder, um vor dem Bürgerkrieg geflohene Somalis nach ihrer persönlichen Geschichte und ihren Erfahrungen zu befragen. So gewinnt nicht nur eine zerrissene ... mehr lesen
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Farah, Nuruddin: Duniyas Gaben. Roman

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3518412868, Gebunden, 358 Seiten, 22,50 EUR
Aus dem Englischen von Klaus Pemsel. Mogadischu in den 80er Jahren: Sandstürme fegen über die Stadt, es herrschen Chaos, Dürre und Lebensmittelknappheit, ein nicht enden wollender Bürgerkrieg. Plünderer hasten über die Straßen, Frauen plaudern in der Hitze vor ihren Häusern mit den Nachbarn. Hier lebt Duniya mit ihren Kindern. Sie arbeitet als Hebamme ... mehr lesen
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Farah, Nuruddin: Vater Mensch. Roman
Frederking und Thaler Verlag, München 2001, ISBN 3894058080, Gebunden, 283 Seiten, 20,45 EUR
Aus dem Englischen von Klaus Pemsel. Deeriye, die Hauptfigur in "Vater Mensch", ist ein Held des somalischen Widerstandes, der während der italienischen Kolonialherrschaft viele Jahre im Gefängnis verbringen musste. Inzwischen ist er alt und krank und lebt zurückgezogen im Haus seines Sohnes Mursal, eines Juraprofessors, und dessen amerikanischer ... mehr lesen
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Farah, Nuruddin: Tochter Frau. Roman

Frederking und Thaler Verlag, München 2001, ISBN 3894058072, Gebunden, 317 Seiten, 20,00 EUR
Aus dem Englischen von Dr. Klaus Pemsel. Frauen - Töchter, Mütter, Schwestern - stehen im Mittelpunkt des zweiten Teils von Nuruddin Farahs Trilogie. Die Journalistin Medina, die mit ihrer kleinen Tochter ihr Zuhause verlässt, um zu verhindern, dass die streng islamische Schwiegermutter das Mädchen beschneiden läßt, oder ... mehr lesen
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Farah, Nuruddin: Bruder Zwilling. Roman

Frederking und Thaler Verlag, München 2000, ISBN 3894058064, Gebunden, 285 Seiten, 20,40 EUR
Aus dem Englischen von Martin Hielscher. Nuruddin Farahs Roman "Bruder Zwilling" ist der erste Band einer Triogie mit dem umfassenden Titel "Variationen über das Thema der afrikanischen Diktatur". Soyaan, ein junger Regierungsmitarbeiter im diktatorischen Regime Somalias in den 70er Jahren, stirbt plötzlich einen mysteriösen Tod. Sein Zwillingsbruder ... mehr lesen
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Farah, Nuruddin: Geheimnisse. Roman

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3518411330, Gebunden, 398 Seiten, 25,46 EUR
Aus dem Englischen von Eike Schönfeld. "Geheimnisse" spielt in Mogadischu, in der Ferne ist das Donnergrollen des Bürgerkrieges zu hören, das Land ist voller Unruhe. Da erhält Kalaman überraschend Besuch - von seiner Kindheitsliebe, die, aus Amerika zurückgekehrt, ein altes Versprechen einlösen will. Die ... mehr lesen
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Fotografie von Barbara Klemm und Stefan Müller. "Gibt es denn ein schöneres Bild für den Frieden ...
Archiv: Bücherschauen
Bücherschau des Tages
08.09.2010: Heute hat Jonathan Franzen seinen großen Auftritt: Die SZ entdeckt darin Trost und Hoffnung für die liberale Gesellschaft. Die taz ist sehr berührt von diesem Roman, hält ihn aber nicht für das große Meisterwerk. Und die FR staunt über so viel pathetischen Ernst. Die FAZ schöpft aus Helga Novaks "Liebesgedichten" Kraft für die politische Unangepasstheit. Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Ich verhungere auch
05.08.2010: Marketa Pilatova zeigt uns vier Frauen, die ums Glück kämpfen. Elizabeth Strout zeigt uns eine nicht nette Frau mit Empathie. Vladimir Sorokin schickt uns noch einmal zur Bruderschaft des Lichts. Wojciech Jagielski porträtiert die irre ugandische Lords Resistance Army. Kirsten Heisig erklärt, warum jugendliche Straftäter nicht härter, sondern schneller bestraft werden sollen.
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Archiv: Kolumnen
Die Farbe von Kopfweh
26.08.2010: Louise Welsh zeichnet in ihrem Krimi "Das Alphabet der Knochen" ein wenig charmantes Bild vom Universitätskader. Selbst Kindermörder sehen besser aus. Jedediah Berry pflanzt uns das "Handbuch der Detektive" ins Unterbewusstsein. Mehr lesen
Wie man eine Lerchenpastete backt
08.07.2010: Dominique Manottis Wirtschaftsthriller "Letzte Schicht" verarbeitet in bester Costa-Gavras-Manier die Affäre um die Privatisierung des französischen Riesenkonzerns Thomson. In Domingo Villars Krimi "Strand der Ertrunkenen" ermittelt ein empfindsamer galicischer Inspektor gegen den Geist eines alten Kapitäns. Mehr lesen
Siegelringzellen-Krebs
12.05.2010: In seinem grandiosen Noir-Krimi "Der sichere Tod" lässt Adrian McKinty einen Kleingangster, der Yeats, Koestler und die Frankfurter Schule zitiert, gegen seinen eifersüchtigen Boss antreten. In Josh Bazells Krimi-Comedy "Schneller als der Tod" nimmt es ein ehemaliger Profi-Killer mit der Mafia und dem amerikanischen Gesundheitssystem zugleich auf. Mehr lesen






