Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 09.02.2010, 16.23 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Charles Sealsfield

Charles Sealsfield war das Pseudonym des deutschen Autors Karl Anton Postl (1793 bis 1864). Er wurde in Popice (Poppitz) nahe Znojmo (Znaim) in Mähren (heute Tschechien) geboren. Nach der Priesterweihe im Jahr 1822 floh er nach Amerika, wo er den Namen Sealsfield annahm. 1826 kehrte er nach Deutschland zurück, wo er das Buch "Die Vereinigten Staaten von Nordamerika" veröffentlichte. Er kehrte nach Amerika zurück und veröffentlichte 1828 seinen ersten englischsprachigen Roman "Tokeah, or the White Rose". Später arbeitete er als Korrespondent für verschiedene Zeitungen, auch aus Paris und London. In seinen letzten Jahren lebte er in Solothurn, wo er 1864 starb.

Bücher von Charles Sealsfield

Sealsfield, Charles: Ralph Doughby's Esq. Brautfahrt.

Cover: Ralph Doughby's Esq. Brautfahrt

Die Andere Bibliothek/Eichborn, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3821845767, Gebunden, 300 Seiten, 28,50 EUR

Herausgegeben und eingeleitet von Rolf Vollmann. Mit einem Essay von W. G. Sebald. Der alte Goethe lebte noch in der Enge Weimars, als ein junger Österreicher hinüberfuhr in die Weite der Neuen Welt und dort Landschaften sah, Städte und vor allem Menschen, noch völlig unbeschrieben und noch in keinen Romanen vorgekommen, für ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

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Das Gegenglück, der Geist

09.02.2010: Großer Bahnhof für J.M. Coetzee: Zu seinem Siebzigsten preisen FAZ, FR, NZZ und SZ den neuen autobiografischen Roman "Sommer des Lebens" als "grandios", "raffiniert" und "wahrste, kühnste und unterhaltsamste Literatur". Sehr lieb ist der NZZ die Anti-Hysterie von Arno Geigers Eheroman "Alles über Sally". Die taz feiert Amir Hassan Cheheltans großartigen Roman "Teheran Revolutionsstraße". Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Mein Hymen gehört mir!

03.02.2010: Joachim Sartorius nimmt uns mit auf die Prinzeninseln. Alma Guillermoprieto schickt uns ins Kuba der Siebziger. Alek Popov füttert uns mit Erzählungen für Fortgeschrittene. Helene Hegemann und Seyran Ates lassen Rezensentenschläfen pochen. Und Barbara Vine serviert eine bildschöne Leiche. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Emotional labiler Federfetisch

19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen

Kein Schlaf, nur Albträume

02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen

Papa war doch einfach der Beste

09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen