Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 08.37 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Charles Sealsfield

Charles Sealsfield war das Pseudonym des deutschen Autors Karl Anton Postl (1793 bis 1864). Er wurde in Popice (Poppitz) nahe Znojmo (Znaim) in Mähren (heute Tschechien) geboren. Nach der Priesterweihe im Jahr 1822 floh er nach Amerika, wo er den Namen Sealsfield annahm. 1826 kehrte er nach Deutschland zurück, wo er das Buch "Die Vereinigten Staaten von Nordamerika" veröffentlichte. Er kehrte nach Amerika zurück und veröffentlichte 1828 seinen ersten englischsprachigen Roman "Tokeah, or the White Rose". Später arbeitete er als Korrespondent für verschiedene Zeitungen, auch aus Paris und London. In seinen letzten Jahren lebte er in Solothurn, wo er 1864 starb.

Bücher von Charles Sealsfield

Sealsfield, Charles: Ralph Doughby's Esq. Brautfahrt.

Cover: Ralph Doughby's Esq. Brautfahrt

Die Andere Bibliothek/Eichborn, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3821845767, Gebunden, 300 Seiten, 28,50 EUR

Herausgegeben und eingeleitet von Rolf Vollmann. Mit einem Essay von W. G. Sebald. Der alte Goethe lebte noch in der Enge Weimars, als ein junger Österreicher hinüberfuhr in die Weite der Neuen Welt und dort Landschaften sah, Städte und vor allem Menschen, noch völlig unbeschrieben und noch in keinen Romanen vorgekommen, für ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen