Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 04.09.2010, 22.19 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

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Miyuki Tsuji

 Miyuki Tsuji wurde 1968 in Osaka geboren. Nach dem Studium in Tokyo reiste sie entlang der Seidenstraße nach Europa und ließ sich schließlich in Hamburg nieder, wo sie bis heute lebt. Ihre schriftstellerische Tätigkeit begann mit einem Essay über ihre vielfältigen Reisen, der in Japan als Zeitschriftenserie und Buch erschien. Es folgten Kurzgeschichten und Essays in mehreren deutschen Zeitungen und Zeitschriften.

Bücher von Miyuki Tsuji

Tsuji, Miyuki: Wiedersehen mit Osaka. Spaziergänge in der Erinnerung

Cover: Wiedersehen mit Osaka

Wiesenburg Verlag, Schweinfurt 2006, ISBN 3937101772, Broschiert, 110 Seiten, 14,80 EUR

Die Geräusche des Windes über dem Elbdeich in Hamburg, fern der Heimat, sie wehen tiefe Erinnerungen herbei. Seit die Autorin als kleines Mädchen wegen einer schweren Krankheit Osaka verlassen hat, sind es die Besuche bei ihrer Großmutter, die ihre Verbindung zu der Hafenstadt in Japans Westen aufrecht erhalten. Dort lebt sie ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

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Buch: Smile or DieBarbara Ehrenreich: Smile or Die
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Archiv: Bücherschauen

Dialoge (und Mono-, Tria-, Tetraloge)

04.09.2010: Viele lesenswerte Rezensionen heute in der NZZ. Atemberaubend erscheint ihr der Roman "Fegefeuer" der jungen finnischen Autorin Sofi Oksanen über die Gräuel in Estland nach dem Krieg. Nüchtern und informativ ist die NZZ-Besprechung zu Thilo Sarrazin. Spannend die Auseinandersetzung mit dem Romancier und Tagebuchautor Sandor Marai. Und faszinierend die Neuübersetzung von William Gaddis' Roman "JR". Die FAZ bringt die erste Besprechung von Jonathan Franzens "Freiheit'": Simply ein Must.
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Archiv: Bücherbrief

Ich verhungere auch

05.08.2010: Marketa Pilatova zeigt uns vier Frauen, die ums Glück kämpfen. Elizabeth Strout zeigt uns eine nicht nette Frau mit Empathie. Vladimir Sorokin schickt uns noch einmal zur Bruderschaft des Lichts. Wojciech Jagielski porträtiert die irre ugandische Lords Resistance Army. Kirsten Heisig erklärt, warum jugendliche Straftäter nicht härter, sondern schneller bestraft werden sollen.
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Archiv: Kolumnen

Die Farbe von Kopfweh

26.08.2010: Louise Welsh zeichnet in ihrem Krimi "Das Alphabet der Knochen" ein wenig charmantes Bild vom Universitätskader. Selbst Kindermörder sehen besser aus. Jedediah Berry pflanzt uns das "Handbuch der Detektive" ins Unterbewusstsein. Mehr lesen

Wie man eine Lerchenpastete backt

08.07.2010: Dominique Manottis Wirtschaftsthriller "Letzte Schicht" verarbeitet in bester Costa-Gavras-Manier die Affäre um die Privatisierung des französischen Riesenkonzerns Thomson. In Domingo Villars Krimi "Strand der Ertrunkenen" ermittelt ein empfindsamer galicischer Inspektor gegen den Geist eines alten Kapitäns. Mehr lesen

Siegelringzellen-Krebs

12.05.2010: In seinem grandiosen Noir-Krimi "Der sichere Tod" lässt  Adrian McKinty einen Kleingangster, der Yeats, Koestler und die Frankfurter Schule zitiert, gegen seinen eifersüchtigen Boss antreten. In Josh Bazells Krimi-Comedy "Schneller als der Tod" nimmt es ein ehemaliger Profi-Killer mit der Mafia und dem amerikanischen Gesundheitssystem zugleich auf. Mehr lesen