Perlentaucher - Das Kulturmagazin

Anmelden | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 22.03.2010, 11.44 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Carmen Laforet

Carmen Laforet wurde 1921 in Barcelona geboren, wuchs auf Gran Canaria auf und kehrte mit 18 Jahren in ihre Geburtsstadt zurück. Nach drei Jahren brach sie ihr Studium ab und lebte seitdem in Madrid. Sie veröffentlichte insgesamt acht Romane und zahlreiche Erzählungen. 'Nada', ihr größter Erfolg, wurde ein Klassiker der spanischsprachigen Literatur. Mit ihrem Mann bekam Carmen Laforet fünf Kinder. 2004 starb sie im Alter von 82 Jahren.

Bücher von Carmen Laforet

Laforet, Carmen: Die Insel und die Dämonen. Roman

Cover: Die Insel und die Dämonen

Claassen Verlag, Berlin 2006, ISBN 3546004019, Gebunden, 334 Seiten, 19,95 EUR

Aus dem Spanischen von Angelica Ammar. Gran Canaria, 1939. Die siebzehnjährige Marta wächst bei ihrem Bruder Jose und dessen Frau Pino etwas außerhalb von Las Palmas auf. Ihr Vater ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen, ihre Mutter lebt seitdem geistig verwirrt ebenfalls bei ihnen. Jose hat sich sehr zum Verdruß seiner Frau ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Laforet, Carmen: Nada. Roman

Cover: Nada

Claassen Verlag, Berlin 2005, ISBN 3546003942, Gebunden, 334 Seiten, 20,00 EUR

Mit einem Nachwort von Mario Vargas Llosa. Aus dem Spanischen übersetzt von Susanne Lange. Als Andrea zu Beginn der vierziger Jahre nach Barcelona kommt, erwartet die junge Studentin der zermürbende Alltag mit ihrer Familie. Eine bizarre Gemeinschaft, in der jeder des anderen Feind ist: Die senile Großmutter, die bigotte Tante Angustias, ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Archiv: Buchautoren

Bücher von Lesern empfohlen

Buch: Die Anatomie der SchwermutRobert Burton: Die Anatomie der Schwermut
Aus dem Englischen und mit einem Essay von Ulrich Horstmann. Burtons Riesenwerk handelt von einem Leiden, das jeder ...

Buch: KeeperMal Peet: Keeper
Aus dem Englischen von Eike Schönfeld. In einer Zeitungsredaktion sitzen sich zwei Männer gegenüber: ...

Archiv: Bücherschauen

Vexierspielkünstler

20.03.2010: Die FAZ hat Denis Johnsons Thriller "Keine Bewegung!" gelesen und freut sich über das Gespür des Autors für kriminelle Loser. Die FR folgt der zehnjährigen Dora durch Jacques Roubauds Abenteuer und Geheimnis verheißenden "Verwilderten Park". Sehr anregend findet die NZZ Eric Hobsbawms Buch über "Globalisierung, Demokratie und Terrorismus". Die taz spürt einen Hauch von Erlösung in Don DeLillos Roman "Der Omega-Punkt". Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Engel der Nutzlosigkeit

05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Emotional labiler Federfetisch

19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen

Kein Schlaf, nur Albträume

02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen

Papa war doch einfach der Beste

09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen