Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Krikor A. Melikyan

Krikor A. Melikyan, Schauspieler, Hörspiel- und Drehbuchautor, Lyriker, Erzähler; 1924 als Sohn armenischer Emigranten in Köln geboren. Ende der vierziger Jahre Schauspielschüler, Schauspieler und Regieassistent bei Gustaf Gründgens in Düsseldorf. Nach Stadttheaterstationen von Bochum bis Bern vereitelte 1961 der Bau der Berliner Mauer sein Engagement an Helene Weigels (Ost-)"Berliner Ensemble" - stattdessen spielte er bei Erwin Piscator an der (West-Berliner) "Freien Volksbühe", am avantgardistischen "Forum-Theater" am Kurfürstendamm und leitete die Off-Bühne "diogenes", bis Boleslav Barlog ihn 1964 ans "Schiller-Theater" holte. Zugleich schrieb er Hörspiele und -bilder, erhielt für das Drehbuch zu "Alkestiade 73" den Förderpreis des Bundesfilmpreises und übertrug armenische Lyrik ins Deutsche. Der Schauspieler-Poet Krikor A. Melikyan lebt in Berlin.

Bücher von Krikor A. Melikyan

Melikyan, Krikor A.: Damals, und ein Koffer. Erzählungen

Das Arsenal Verlag, Berlin 2005, ISBN 3931109402, Broschiert, 96 Seiten, 12,80 EUR

Mit 13 Zeichnungen von Ingrid A. Schmidt. Drei Anekdoten vom Leben am äußersten Rand der jüngeren deutschen - und schließlich zugespitzt: West-Berliner Geschichte, gewissermaßen aus dem Koffer der Pandora.
Die spröde Titelerzählung handelt vom Bleiben-Dürfen und Bleiben-Wollen armenischer Flüchtlinge ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen