Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Peter Müller

Peter Müller ist Kunsthistoriker und Publizist. Geboren 1967 in Roßlau/Elbe. Studium der Informatik, Kunstgeschichte und Publizistik an der Universität Rostock und der Freien Universität Berlin. 1997 Magister Artium mit einer Arbeit zur Planungs- und Baugeschichte des Berliner Fernsehturms ("Symbol mit Aussicht"). Zwischen 1998 und 2001 Mitglied des Graduiertenkollegs "Politische Ikonografie" an der Universität Hamburg und Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft. 2002 Promotion mit einer Arbeit zur Geschichte der Ost-Berliner Repräsentationsarchitektur im deutsch-deutschen Kontext ("Symbolsuche"). Forscht zur Verbindung von Politik und Stil in Kunst und Architektur nach dem Zweiten Weltkrieg. Seit 1992 journalistisch tätig (unter anderem für Berliner Zeitung, Die Welt, FAZ). Von 2003 bis 2005 Persönlicher Referent der Kulturstaatsministerin Christina Weiss. Lebt in Berlin.

Bücher von Peter Müller

Müller, Peter / Thöner, Wolfgang (Hrsg.): Bauhaus-Tradition und DDR-Moderne. Der Architekt Richard Paulick

Cover: Bauhaus-Tradition und DDR-Moderne

Deutscher Kunstverlag, München 2006, ISBN 3422066284, Kartoniert, 192 Seiten, 24,90 EUR

Katalog zur Ausstellung "Richard Paulick Leben und Werk" in Dessau (Mai 2006). Kaum ein zweiter Baumeister zwischen Kaiserreich und Weimarer Republik, Exil und geteiltem Deutschland hat so viel und in so verschiedenen Stilen gebaut wie Richard Paulick. Das Stahlhaus in Dessau (1926), die Kant-Garage in Berlin (1929/30), die Stalinallee und ... mehr lesen
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Müller, Peter: Symbolsuche. Die Ost-Berliner Zentrumsplanung zwischen Repräsentation und Agitation

Cover: Symbolsuche

Gebr. Mann Verlag, Berlin 2005, ISBN 3786124973, Gebunden, 344 Seiten, 58,00 EUR

Die Ost-Berliner Zentrumsplanung ist wie kein zweites Ideenprojekt der DDR-Baugeschichte geeignet, die enge Verzahnung von Politik, Ideologie, Ökonomie und Architektur zu analysieren. Die Pläne zur "sozialistischen Umgestaltung" des Bereichs zwischen Alexanderplatz und Kupfergraben, vor allem aber die Geschichte jenes Hochhausmonuments, ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen