Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 18.03.2010, 11.20 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Friedrich Wilhelm Murnau

Friedrich Wilhelm Murnau, Filmregisseur, geboren am 28. Dezember 1888 in Bielefeld/Ostwestfalen, wächst als Friedrich Wilhelm Plumpe in Kassel auf. In Berlin und Heidelberg studiert er Philologie und Kunstgeschichte. Dort wird bei einer Studentenaufführung der Regisseur Max Reinhardt auf ihn aufmerksam. Reinhardt ermöglicht ihm den Besuch der Max-Reinhardt-Schauspielschule und beschäftigt ihn als Schauspieler und Regieassistent. Plumpe nimmt den Künstlernamen Friedrich Wilhelm Murnau (nach dem Ort Murnau am Staffelsee) an. Nach dem ersten Weltkrieg kehrt Murnau 1919 nach Berlin zurück und beginnt als Regisseur zu arbeiten. Sein Werk umfasst mehr als 20 Filme, darunter "Nosferatu, eine Symphonie des Grauens", "Sunrise" und sein letzter Film "Tabu". Friedrich Wilhelm Murnau stirbt am 11. März 1931 in Santa Barbara, Kalifornien, bei einem Autounfall.

Bücher von Friedrich Wilhelm Murnau

Murnau, Friedrich Wilhelm / Patalas, Enno: Südseebilder. Texte, Fotos und der Film Tabu

Cover: Südseebilder

Bertz und Fischer Verlag, Berlin 2005, ISBN 3929470268, Gebunden, 217 Seiten, 19,90 EUR

Ausgewählt, bearbeitet und kommentiert von Enno Patalas. Herausgegeben von der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung. Seinen Helden machte Murnau es nach. Auf der Yacht "Bali" reiste er 1929 "Büchern und Träumen nach", wie er schrieb, auf den Spuren von Melville und Stevenson, von Kalifornien nach Tahiti. Unterwegs ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

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Archiv: Bücherschauen

Doppeltes Glück

17.03.2010: Die FAZ lernt mit Bernd Lichtenbergs Familienroman "Kolonie der Nomaden", die Angst vor dem kommenden Schrecken zu fürchten. Sehr unheimlich findet die NZZ auch Paulus Hochgatterers Roman "Das Matratzenhaus. Die SZ kann Justine Levys Roman "Schlechte Tochter" allen Frauen mit schwierigen Müttern empfehlen. Die FR liest Essays von Orhan Pamuk. Die heutige Literaturbeilage der FAZ werten wir in den nächsten Tagen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Engel der Nutzlosigkeit

05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Emotional labiler Federfetisch

19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen

Kein Schlaf, nur Albträume

02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen

Papa war doch einfach der Beste

09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen