Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 18.03.2010, 20.18 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Emil Zopfi

Emil Zopfi, geboren 1943, studierte nach einer Berufslehre Elektrotechnik und arbeitete als Computerfachmann und Erwachsenenbildner für Informatik und Sprache. Er ist Autor von Romanen, Hörspielen, Kinder- und Jugendbüchern und lebt heute als Schriftsteller in Obstalden im Kanton Glarus. Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet.

Bücher von Emil Zopfi

Zopfi, Emil: Spurlos. Roman

Cover: Spurlos

Limmat Verlag, Zürich 2007, ISBN 3857915382, Gebunden, 217 Seiten, 22,00 EUR

Spurlos verschwindet ein Mann in den Bergen. Andrea Stamm hat ihn zum letzten Mal gesehen, nachdem sie ihm seinen letzten Wunsch, ihn auf den Berg zu begleiten, erfüllt hatte. Für die Bergführerin könnte es heikel werden, wenn der Verband seine Drohung, sie auszuschliessen, wahrmacht. Andrea begibt sich auf die Suche ohne Erfolg. ... mehr lesen
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Zopfi, Emil: Steinschlag. Roman

Cover: Steinschlag

Limmat Verlag, Zürich 2002, ISBN 3857914084, Gebunden, 215 Seiten, 23,00 EUR

Nur weil kein Mann erreichbar war, wird die junge Bergführerin Andrea vom alten Amstad mitgenommen für eine Rettungsaktion. Man traut ihr nicht viel zu, und überhaupt, wieso muss die sich ausgerechnet in dieser Gegend niederlassen? Nach einer Stunde finden sie die gesuchte Frau. Sie ist tot. Aber warum will Amstad, dass es ein Unfall ... mehr lesen
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Zopfi, Emil (Hrsg.): Tödi. Sehnsucht und Traum

Cover: Tödi

AS-Verlag, Zürich 2000, ISBN 3905111497, Gebunden, 160 Seiten, 30,58 EUR

Zahlreiche Abbildungen. Unter Mitarbeit von Hansruedi Gallati und Felix Ortlieb. Sein Name klingt unerbittlich: Tödi, die Ödnis oder der Töter. Seine Gestalt ist gewaltig: drei Gipfel, verbunden durch einen flachen Eisgrat. ... mehr lesen
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Zopfi, Emil: Londons letzter Gast. Roman

Cover: Londons letzter Gast

Limmat Verlag, Zürich 1999, ISBN 3857913347, gebunden, 280 Seiten, 18,41 EUR

In seinem Hotelzimmer sieht Alex Adank, Computerspezialist von RiskNet, das Gesicht seiner geliebten Claire auf dem Bildschirm des Notebooks einfrieren. Die Hotelcomputer steigen aus. Die Tower Bridge hebt ihre Flügel und lässt Menschen und Autos in die Themse stürzen. Die City von London ist lahmgelegt. Cyberterroristen? Alex Adank versucht in die ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

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Buch: Eine iranische Liebesgeschichte zensierenShahriar Mandanipur: Eine iranische Liebesgeschichte zensieren
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Aus dem Spanischen von Elke Wehr. "Wollte Gott, dass niemand uns jemals um etwas bittet oder auch nur fragt, ...

Archiv: Bücherschauen

Dichtung und Tischtennis

18.03.2010: Als tieftraurig und hochkomisch zugleich preist die SZ Jan Faktors Roman mit dem Monster-Titel "Georgs Sorgen um die Vergangenheit oder Im Reich des heiligen Hodensack-Bimbams von Prag". Die FR lobt den Roman ebenfalls, aber mit Vorbehalten gegen seine Lustigkeit. Hingerissen ist sie auch von Nicholson Bakers Lyriker-Roman "Der Anthologist". Die FAZ schwärmt von Hans-Ulrich Treichels Berliner Heimatlosigkeitsroman "Grunewaldsee". Für die heute erschienene Literaturbeilage der Zeit werden wir noch ein paar Tage brauchen.
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Archiv: Bücherbrief

Engel der Nutzlosigkeit

05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Emotional labiler Federfetisch

19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen

Kein Schlaf, nur Albträume

02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen

Papa war doch einfach der Beste

09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen