Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 13.02.2012, 09.25 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Filippo Tommaso Marinetti

Filippo Tommaso Marinetti wurde 1876 in Alexandria geboren. Er war eine zentrale Figur des italienischen Futurismus. 1909 veröffentlichte er das Futuristische Manifest, in dem er den Menschen der Tat und den Krieg heroisierte. Als er 1915 den Ersten Weltkrieg als das bisher schönste futuristische Gedicht willkommen hieß, eine Gedichtsammlung mit dem Titel "Guerra sola igiene del mundo" (Der Krieg, die einzige Gesundheitspflege der Welt) veröffentlichte und als Offizier der italienischen Armee beitrat, spaltete sich die Bewegung. 1919 wurde er Mitglied der faschistischen Partei; fünf Jahre später pries er den Faschismus in seinem Buch "Futurismo e Fascismo" (1924) als die natürliche Fortsetzung der futuristischen Idee. Unter Benito Mussolini avancierte Marinetti zum Kultusminister. Er starb 1944 in Bellagio.

Bücher von Filippo Tommaso Marinetti

Marinetti, Filippo Tommaso: Mafarka der Futurist. Afrikanischer Roman

Cover: Mafarka der Futurist

Belleville Verlag, München 2004, ISBN 3936298025, Gebunden, 286 Seiten, 29,00 EUR

Aus dem Französischen von Michael von Killisch-Horn und Janina Knab. Mit einem Dossier zur Prozessgeschichte, einem Glossar von Leonardo Clerici und einem Nachwort. Herausgegeben von Michael Farin und Hansgeorg Schmidt-Bergmann. F.T. Marinetti (1876-1944), der Übersetzer Mallarmes, der Begründer des Futurismus und Nernichter jeglichen ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen