Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Ryu Murakami

Ryu Murakami wurde 1952 in Sasebo bei Nagasaki geboren, einer Stadt mit einer amerikanischen Militärbasis. Er arbeitet als Schriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur. Den literarischen Durchbruch in seiner Heimat Japan hatte er 1980 mit dem Roman "Fast durchscheinend blau", den er auch selbst verfilmte. In Europa wurde er 1992 mit dem Film "Topaz " ("Tokyo Dekadenz") bekannt, mit dem er auf der Venediger Biennale 1992 Aufsehen erregte und der auch in die deutschen Kinos kam.

Bücher von Ryu Murakami

Murakami, Ryu: Piercing. Roman

Cover: Piercing

Liebeskind Verlagsbuchhandlung, München 2009, ISBN 3935890591, Gebunden, 174 Seiten, 16,90 EUR

Aus dem Japanischen von Sabine Mangold. In einer schlaflosen Nacht steht der junge Grafikdesigner Kawashima schweißgebadet an der Wiege seiner neugeborenen Tochter und wird von dem nahezu unkontrollierbaren Verlangen getrieben, mit dem Eispickel, den er fest umschlossen hält, ihren zarten weißen Hals entlangzustreichen. Es sind die ... mehr lesen
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Murakami, Ryu: In der Misosuppe. Roman

Cover: In der Misosuppe

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2006, ISBN 3462037331, Kartoniert, 206 Seiten, 8,95 EUR

Aus dem Japanischen von Ursula Gräfe. Kenji führt Touristen durch Tokios Rotlichtviertel. Frank ist Amerikaner und Kenjis Kunde. Er ist fasziniert von der Atmosphäre der Stadt und vom erhabenen Klang japanischer Worte - und er ist fasziniert von Gewalt. Die letzten drei Tage des Jahres. Wie immer drängeln sich in Kabuki-cho, Tokios ... mehr lesen
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Murakami, Ryu: 69. Neunundsechzig. Roman

Cover: 69. Neunundsechzig

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3518456334, Taschenbuch, 204 Seiten, 7,50 EUR

Aus dem Amerikanischen von Andrea Viala. Während die Beatles, die Stones und Hippies mit langen Haaren von sich reden machen, die Tokioter Universität wegen der Studentenunruhen schließt und der Vietnamkrieg die Welt in Atem hält, beschäftigt den siebzehnjährigen Ken vor allem die traurige Tatsache, daß er noch Jungfrau ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen