Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Konrad H. Jarausch

Konrad Jarausch, geboren 1943, lehrt an der Universität von Chapel Hill, North Carolina, und ist Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung in Potsdam.

Bücher von Konrad H. Jarausch

Hertle, Hans-Hermann / Jarausch, Konrad H.: Risse im Bruderbund. Die Gespräche Honecker - Breshnew 1974 bis 1982

Cover: Risse im Bruderbund

Ch. Links Verlag, Berlin 2006, ISBN 3861534193, Kartoniert, 273 Seiten, 24,90 EUR

Die geheimen Aufzeichnungen der Gespräche zwischen Erich Honecker und Leonid Breshnew in den Jahren 1974 bis 1982 gewähren einen exemplarischen Einblick in diese Periode der scheinbaren Stabilität der DDR auf dem Höhepunkt ihrer inneren und äußeren Anerkennung. Die Spitzengespräche werden in diesem Band erstmals zusammenhängend ... mehr lesen
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Jarausch, Konrad H.: Zerbrochener Spiegel. Deutsche Geschichten im 20. Jahrhundert

Cover: Zerbrochener Spiegel

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2005, ISBN 3421056730, Gebunden, 493 Seiten, 39,90 EUR

Aus dem Amerikanischen von Friedrich Griese. Aufgrund des Holocausts, der Wiedervereinigung und der Globalisierung haben die nationalen, marxistischen und modernisierungstheoretischen Darstellungen der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts an Überzeugungskraft verloren. Wie kann man nach dem "Ende der historischen Meistererzählung" ... mehr lesen
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Jarausch, Konrad H.: Die Umkehr. Deutsche Wandlungen 1945-1995

Cover: Die Umkehr

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2004, ISBN 3421056722, Gebunden, 504 Seiten, 29,90 EUR

Nach Weltkrieg und Trennung ist das gelungen, was die Deutschen immer sein wollten: eine Nation unter Gleichen. 1945 schien das völlig unmöglich geworden zu sein. Das Buch beschreibt den Weg der Deutschen zurück in die Zivilisation. Die alliierte Befreiung der KZ am Kriegsende machte das ganze Ausmaß des durch die NS-Verbrechen ... mehr lesen
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Jarausch, Konrad H. (Hrsg.) / Sabrow, Martin (Hrsg.): Die historische Meistererzählung.. Deutungslinien der deutschen Nationalgeschichte nach 1945

Cover: Die historische Meistererzählung.

Vandenhoeck und Ruprecht Verlag, Göttingen 2002, ISBN 3525362668, Kartoniert, 255 Seiten, 22,90 EUR

Als Meistererzählung bezeichnet die Geschichtswissenschaft historische Großdeutungen, die für eine bestimmte Zeit oder eine bestimmte historische Erzählperspektive leitend werden. Mit den Konjunkturen und Krisen solcher Großerzählungen in der deutschen Geschichtsschreibung nach 1945 beschäftigen sich die hier zusammengestellten ... mehr lesen
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Hohls, Rüdiger / Jarausch, Konrad H. (Hrsg.): Versäumte Fragen. Deutsche Historiker im Schatten des Nationalsozialismus

Cover: Versäumte Fragen

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2000, ISBN 3421053413, Gebunden, 528 Seiten, 22,50 EUR

Das Verhalten deutscher Historiker im Dritten Reich ist stark umstritten. Vorwurf und Verteidigung stehen sich gegenüber. Jetzt fragen junge Leute nach und erfahren Erstaunliches von den führenden deutschen Historikern der letzten dreißig Jahre. Viele Persönlichkeiten, die heute als Mitläufer oder Täter im Dritten Reich ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen