Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 19.03.2010, 14.00 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Walther von der Vogelweide

Walther von der Vogelweide, der bedeutenste Lyriker des deutschen Mittelalters, wurde um 1170 geboren. Geburtsort und soziale Herkunft sind nicht bekannt. Als Dichter politischer Lieder ohne festen Wohnsitz hatte er keinen gesicherten Platz im sozialen Gefüge der feudalen Gesellschaft. Um 1198 war Walther von der Vogelweide am Hofe Philipps von Schwaben, dann wieder in Wien. Zwischen 1205 und 1211 war er - vielleicht zusammen mit Wolfram von Eschenbach - am Hofe Hermanns von Thüringen, danach im Dienste des Markgrafen Dietrich von Meißen. Nach der Ermordung Philipps ist Walther von der Vogelweide Anhänger Ottos IV. Vergeblich erhoffte er sich vom Kaiser die Schenkung eines Lehens. Erst 1220 gewährte ihm dies der Staufer Friedrich II., für dessen Kreuzzug er in seinen letzten Versen wirbt. Um 1230 starb Walther von der Vogelweide.

Bücher von Walther von der Vogelweide

Vogelweide, Walther von der: Ausgewählte Gedichte. Ir sult sprechen willekomen

Hör Verlag, München 1999, ISBN 3895848077, Kassette, 0 Seiten, 21,47 EUR

3 MCs, ca 292 Minuten und ein Begleitbuch (42 Seiten). Die Gedichte sind ausgewählt, gesprochen und kommentiert von Peter Wapnewski. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

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Buch: Eine iranische Liebesgeschichte zensierenShahriar Mandanipur: Eine iranische Liebesgeschichte zensieren
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Das wäre ja der Tod

19.03.2010: Die FAZ schwärmt vom lakonischen Witz in Tom Drurys Roman "Der Tod des Vandalismus", dem sie mit Begeisterung zu den skurrilsten Orten der amerikanischen Provinz folgt. Die Sagen der Säufer, Zocker und Loser lässt sich die FR von Clemens Meyer erzählen. Großes Lob vergibt die SZ an Andreas Schäfers Roman "Wir vier". Mehr lesen

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Engel der Nutzlosigkeit

05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Emotional labiler Federfetisch

19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen

Kein Schlaf, nur Albträume

02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen

Papa war doch einfach der Beste

09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen