Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Rainer Malkowski

Rainer Malkowski wurde 1939 in Berlin geboren. Er arbeitete etliche Jahre für verschiedene internationale Werbeagenturen, zuletzt als Geschäftsführer und Teilhaber. 1972 entschied er sich für das Schreiben. Seither veröffentlicht er Gedichtbände und ist Herausgeber verschiedener Anthologien. Rainer Malkowski ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönene Künste und mehrfacher Preisträger. 1999 erhielt er den Joseph-Breitbach-Preis für das lyrische Gesamtwerk.

Bücher von Rainer Malkowski

Malkowski, Rainer: Rainer Malkowski: Die Gedichte.

Cover: Rainer Malkowski: Die Gedichte

Wallstein Verlag, Göttingen 2009, ISBN 3835305239, Gebunden, 768 Seiten, 29,90 EUR

Mit einem Nachwort von Nico Bleutge. Als Rainer Malkowski 1975 mit dem Band "Was für ein Morgen" debütierte, war es die Zeit der neuen Subjektivität in der Lyrik. In seinen Gedichten wird aber die Aufmerksamkeit für das Alltägliche und Gewöhnliche in die philosophische Frage nach dem Wesen der Dinge gewendet und ... mehr lesen
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Malkowski, Rainer: Die Herkunft der Uhr. Gedichte

Cover: Die Herkunft der Uhr

Carl Hanser Verlag, München 2004, ISBN 3446205578, Gebunden, 95 Seiten, 14,90 EUR

Vom Nashorn, das sich standhaft weigert, in ein Gedicht hineingebracht zu werden, und vom Widerschein des Alphabets in einem Gesicht. Rainer Malkowskis Gedichte gehen von klaren Bildern aus und führen mit Witz und mancher überraschenden Wendung zu erhellenden Reflexionen. Der letzte Gedichtband des großen Dichters - mit einem Nachwort ... mehr lesen
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Malkowski, Rainer: Im Dunkeln wird man schneller betrunken. Hinterkopfgeschichten

Cover: Im Dunkeln wird man schneller betrunken

Nagel und Kimche Verlag, Zürich 2000, ISBN 3312002664, Gebunden, 78 Seiten, 13,29 EUR

In vielen von Malkowskis Texten ist eine Geschichte angelegt, eine Begegnung, eine Erinnerung, ein Mensch, ein Gespräch - doch entscheidend ist immer der zündende Funke, die Knappheit, der Witz, die jedem einzelnen Satz entspringen. "Es kann nicht ohne Rückwirkung auf unser Denken bleiben, dass wir mit den meisten Menschen, die uns vor Augen kommen, ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen