Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Kasimir Malewitsch

Kasimir Malewitsch, 1878 in Kiew geboren, studierte an der Kunsthochschule in Moskau und schloss sich nach impressionistischen Anfängen 1910 der futuristischen Moskauer Künstlergruppe Karo Bube an. 1912 kam er mit dem Kubismus in berührung. machte ihn mit der Formensprache des Kubismus bekannt. Entscheidend für seine künstlerische Selbstfindung war die Mitarbeit an der avantgardistischen Oper "Sieg über die Sonne", bei der er das Bühnenbild und die Kostüme gestaltete. Als letztes Bühnenbild erschien das berühmte "Schwarze Quadrat auf weißem Grund". Malewitsch hatte damit zu einer gegenstandslosen "konkreten" Kunst gefunden, die er Suprematismus nannte. Nach der Oktoberrevolution wurde Malewitschs Kunst zunächst als Ausdruck eines neuen Realismus gefeiert, wurde jedoch nach Verkündung der sozialistischen Kunstdoktrin als degeneriert erklärt. Malewitsch starb 1935 in Leningrad.

Bücher von Kasimir Malewitsch

Malewitsch, Kasimir: Gott ist nicht gestürzt. Schriften zu Kunst, Kirche, Fabrik

Cover: Gott ist nicht gestürzt

Carl Hanser Verlag, Hanser 2004, ISBN 3446173412, Broschiert, 602 Seiten, 25,90 EUR

Herausgegeben und kommentiert von Aage Hansen-Löve. Zum ersten Mal auf Deutsch: die theoretischen Schriften des russischen Künstlers Kazimir Malevitsch, reich kommentiert von Aage A. Hansen-Löve. So wird ein "Kunstdenker" in all seiner Sperrigkeit und Grandiosität sichtbar, der für die europäische Moderne zum Säulenheiligen ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen