Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 08.37 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Stendhal

Stendhal wurde 1783 als Henri Beyle in Grenoble geboren. Er ist mit Balzac und Flaubert der bedeutendste Realist französischer Sprache. Sein Pseudonym wählte er nach der Geburtsstadt des Kunstwissenschaftlers J.J. Winckelmanns: Stendal bei Magdeburg. Der Sohn eines Advokaten wurde nach dem frühen Tod der Mutter von seinem strengen Vater erzogen. Durch Protektion erhielt er mit 17 Jahren einen Posten bei der französischen Militärverwaltung. 1800-14 stand er mit Unterbrechungen in napoleonischen Diensten und verbrachte in staatlichem Auftrag längere Zeit in Deutschland, Österreich, Italien und Russland, wo der große Bewunderer Napoleons am Feldzug der Grande Armee teilnahm. Nach dem Sturz Napoleons sah er sein Heimatland zunehmend kritisch und lebte viele Jahre in Italien. 1831 wurde Stendhal zum Konsul von Civitavecchia ernannt. 1842 erlitt er während eines Genesungsurlaubs in Paris einen Schlaganfall, an dem er zwei Tage später starb.
Zu Stendhals berühmtesten Werken zählen die Romane "Rot und Schwarz" (1830) und "Die Kartause von Parma" (1839).

Bücher von Stendhal

Stendhal, : Die Kartause von Parma. Roman

Cover: Die Kartause von Parma

Carl Hanser Verlag, München 2007, ISBN 3446209352, Gebunden, 998 Seiten, 34,90 EUR

Herausgegeben und aus dem Französischen übersetzt von Elisabeth Edl. Der Roman über die zwei Dinge, die für Stendhal die wichtigsten seines Lebens waren: Italien und die Liebe. Fern seiner Wahlheimat, im Paris von 1839, schrieb er in nur 53 Tagen jenes Werk, das heute zu den größten der Weltliteratur zählt: die ... mehr lesen
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Stendhal, : Rot und Schwarz. 17 CDs

Cover: Rot und Schwarz

Hörbuch Hamburg, Hamburg 2005, ISBN 3899032225, CD, 49,00 EUR

Ungekürzte Lesung von Heikko Deutschmann in der neuen Übersetzung von Elisabeth Edl. 17 CDs mit einer Laufzeit von 1100 Minuten. Julien Sorel, die Hauptfigur dieses Romans, verkörpert die revolutionäre Gesinnung des jungen Stendhal, dessen Widerstand gegen Zeit und Gesellschaft ihn zur Tartüfferie zwingt, wie auch seinen Haß ... mehr lesen
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Stendhal, : Rot und Schwarz. Roman

Cover: Rot und Schwarz

Carl Hanser Verlag, München 2004, ISBN 3446204857, Gebunden, 872 Seiten, 34,90 EUR

Herausgegeben und neu übersetzt von Elisabeth Edl. Mit Nachwort, Zeittafel, Anmerkungen. "Rot und Schwarz", einer der größten Romane der Weltliteratur, erzählt die Geschichte von Sorel, dem Emporkömmling aus der Provinz, der nach Geld und Macht strebt und nach anfänglichem Erfolg den Untergang in einer von Geld und sozialer ... mehr lesen
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Stendhal, : Armance. Roman

Insel Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 345834733X, Kartoniert, 256 Seiten, 9,00 EUR

Aus dem Französischen von Arthur Schurig. "Armance" ist Stendhals erster Roman. Es ist die Liebesgeschichte zwischen dem jungen Octave de Malivert und seiner Kusine Armance. Beide fühlen sich zueinander hingezogen, doch etwas Unausgesprochenes steht zwischen ihnen. Da ist vor allem Octaves kompliziertes, einzelgängerisches Wesen, das ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

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11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

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Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen