Bücher der Saison
Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Arnon Grünberg
Grünberg, Arnon: Tirza. Roman

Diogenes Verlag, Zürich 2008, ISBN 3257066376, Gebunden, 573 Seiten, 21,90 EUR
Aus dem Niederländischen von Rainer Kersten. Jürgen Hofmeester, Ende fünfzig, wohlhabend, aber freigestellt, geht ganz auf in seiner Vaterrolle. Vor allem, seit seine Frau ihn verlassen hat. Tirza, so heißt sein Augenstern, die jüngere Tochter. Nach dem Abitur will sie auf Reisen nach Afrika gehen. Dann hat Hofmeester ausgedient, ... mehr lesen
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Grünberg, Arnon: Gnadenfrist. Roman

Diogenes Verlag, Zürich 2006, ISBN 3257065299, Gebunden, 154 Seiten, 17,90 EUR
Aus dem Niederländischen von Rainer Kersten. Jean Baptist Warnke hat nicht nur einen Job als Diplomat, er hält sich auch im Privatleben aus allem diplomatisch heraus. Bis er sich in Lima mit Haut und Haar verliebt. Doch wer ist die Studentin Malena? Eine feurige Liebe, die ungeahnten Zündstoff enthält… ... mehr lesen
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Grünberg, Arnon: Der Vogel ist krank. Roman

Diogenes Verlag, Zürich 2005, ISBN 3257064705, Gebunden, 496 Seiten, 22,90 EUR
Aus dem Niederländischen von Rainer Kersten. In aller Herrgottsfrühe wacht Christian Beck auf, als seine langjährige Freundin mit unverwandtem Blick im Bett sitzt und von sich selber sagt: "Der Vogel ist krank." Er, der sich von allen Abenteuern verabschiedet hatte, nur noch Gebrauchsanweisungen übersetzt und nicht mehr ... mehr lesen
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Grünberg, Arnon: Phantomschmerz. Roman

Diogenes Verlag, Zürich 2003, ISBN 325706375X, Gebunden, 383 Seiten, 22,90 EUR
Aus dem Niederländischen von Rainer Kersten. Ein Mann zwischen drei Frauen, allein mit seinen Illusionen, seinen Träumen - aber mit dem nötigen Wahnwitz, das Leben als Rausch zu begreifen: Robert Mehlman befindet sich in diesem wunderbaren New-York-Roman auf dem Highway der Gefühle. In einer 'Limousine mit Wasserbett' rast ... mehr lesen
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Bücher von Lesern empfohlen
Robert Burton: Die Anatomie der Schwermut
Aus dem Englischen und mit einem Essay von Ulrich Horstmann. Burtons Riesenwerk handelt von einem Leiden, das jeder ...
Mal Peet: Keeper
Aus dem Englischen von Eike Schönfeld. In einer Zeitungsredaktion sitzen sich zwei Männer gegenüber: ...
Archiv: Bücherschauen
Stoffgewordenes Ideal ihrer Zeit
22.03.2010: Wie die Faust auf Auge passt für die taz Olivier Kas Comic "Warum ich Pater Pierre getötet habe" zu den aktuellen Vorkommnissen. Die FAZ bringt sich mit Büchern von Richard Thiess und Josef Wilfling auf den neuesten Stand von Mordermittlungen. Die SZ liest eine Käthe-Kruse-Biografie und sämtliche neue Bücher von und über Richard von Weizsäcker.
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Archiv: Bücherbrief
Engel der Nutzlosigkeit
05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Emotional labiler Federfetisch
19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen
Kein Schlaf, nur Albträume
02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen
Papa war doch einfach der Beste
09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen



