Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 13.02.2012, 09.25 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Mihail Sebastian

Mihail Sebastian, 1907 in Braila als Iosif Hechter geboren, verfasste zahlreiche Bühnenstücke, ein umfangreiches Tagebuch sowie einige Romane. Wegen seiner jüdischen Herkunft diskriminiert, wurde er erst lange nach seinem Tod 1945 in Rumänien und kürzlich auch in Frankreich wieder entdeckt, obwohl er zu Lebzeiten eng mit Autoren wie Ionesco, Eliade und Cioran befreundet war. Der Unfall gilt als sein bedeutendster Roman.

Bücher von Mihail Sebastian

Sebastian, Mihail: Voller Entsetzen, aber nicht verzweifelt - Tagebücher 1935-44.

Cover: Voller Entsetzen, aber nicht verzweifelt - Tagebücher 1935-44

Claassen Verlag, Berlin 2005, ISBN 3546003616, Gebunden, 560 Seiten, 24,00 EUR

Aus dem Rumänischen von Edward Kanterian und Roland Erb. Es war eine literarische Sensation, als Mihail Sebastians Tagebücher 1935 - 44 Mitte der neunziger Jahre in Rumänien und bald darauf in Frankreich, England und den USA erschienen. Das lang vergessene Hauptwerk des rumänischen Dichters ist ein einzigartiges, aufwühlendes ... mehr lesen
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Sebastian, Mihail: Der Unfall. Roman

Cover: Der Unfall

Claassen Verlag, München 2002, ISBN 3546003268, Gebunden, 272 Seiten, 20,00 EUR

Aus dem Rumänischen von Georg Aescht. Bereits 1938 veröffentlichte Mihail Sebastian diesen Roman - eine wunderbare Liebesgeschichte und gleichzeitig die Reminiszenz an das glanzvolle Bukarest der dreißiger Jahre. Bukarest 1935. Ein harmloser Unfall, eine Zufallsbegegnung, bringt sie zusammen: Nora und Paul, zwei Menschen, wie sie unterschiedlicher ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen