Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 13.02.2012, 09.25 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Mechthild von Magdeburg

Die Mystikerin Mechthild von Magdeburg wurde um 1210 in der Gegend um Magdeburg geboren. Mit 12 Jahren erlebte sie ihre ersten mystischen Visionen. Um 1230 verließ sie ihre wahrscheinlich adelige Familie und lebte zeitweise in einem Beginenhaus, dessen geistliche Betreuung den Dominikanern von Halle oblag. Um 1250 begann sie, ihre mystischen Erfahrungen niederzuschreiben. Wegen ihrer Kritik am Ordens- und Weltklerus angefeindet, gelangte sie 1270 schwer krank in das Benediktinerinnenkloster Helfta, wo sie Verbindung mit Gertrud der Großen und Mechthild von Hackeborn hatte. Die von Heinrich von Halle zu 6 Büchern des "Fließenden Lichts der Gottheit" zusammengefassten Aufzeichnungen gelten als die ersten in (nieder-) deutscher Sprache abgefassten Zeugnisse deutscher Mystik. Mechthild von Magdeburg starb 1282 oder 1294 im Kloster Helfta bei Eisleben.

Bücher von Mechthild von Magdeburg

Magdeburg, Mechthild von: Das fließende Licht der Gottheit. Zweisprachige Ausgabe

Cover: Das fließende Licht der Gottheit

Verlag der Weltreligionen, Berlin 2010, ISBN 3458700250, Gebunden, 830 Seiten, 39,00 EUR

Aus dem Mittelhochdeutschen von Gisela Vollmann-Profe. Mechthild von Magdeburg lebte von etwa 1207 bis 1282. Nach eigener Aussage hatte sie mit zwölf Jahren ihre erste mystische Gotteserfahrung. Im Alter von etwa 23 Jahren verließ sie ihre Heimat und ihre wohlhabende Familie, um in Magdeburg arm und unbekannt als Begine bis in die sechziger ... mehr lesen
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Magdeburg, Mechthild von: Das fließende Licht der Gottheit.

Cover: Das fließende Licht der Gottheit

Deutscher Klassiker Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3618661908, Gebunden, 870 Seiten, 76,00 EUR

Herausgegeben von Gisela Vollmann-Profe. Mechthilds von Magdeburg "fließendes Licht der Gottheit" gehört zu den herausragenden Werken der mittelalterlichen deutschen Literatur. In ungewöhnlicher Kühnheit wird hier, angeregt durch die erotische Bildsprache des Hohenliedes, die Begegnung Gottes und der liebenden Seele in ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen