Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 08.37 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Lyonel Feininger

Lyonel Feininger wurde 1871 als Sohn eines deutschen Musikerehepaars in New York geboren. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland begann er 1887, in Hamburg und Berlin Kunst zu studieren. Die ersten Jahre arbeitete er als Cartoonist und Zeichner für verschiedene satirische Zeitschriften und die "Chicago Tribune". Erst 1907 malt er sein erstes Ölbild. 1910 wird er Mitglied der Berliner Secession, 1913 nimmt er auf Einladung von Franz Marc am Blauen Reiter teil. Nach dem Ersten Weltkrieg wird Feiniger von Walter Gropius als erster Lehrmeister (der graphischen Druckerei) ans Bauhaus nach Weimar gerufen. Dort bleibt Feiniger auch nach den erzwungenen Umzügen nach Dessau und Berlin, bis die Nationalsozialisten 1993 seine Kunst für entartet erklären. 1936 kehrt Feininger in die USA zurück. Lyonel Feininger starb 1956 im Alter von 85 Jahren und hinterließ 539 Gemälde, 320 Holzschnitte, 65 Radierungen, 20 Lithografien, mehr 1500 Karikaturen und Illustrationen, sowie Hunderte von Aquarellen und Zeichnungen.

Bücher von Lyonel Feininger

Feininger, Lyonel: Menschenbilder. Eine unbekannte Welt

Cover: Menschenbilder

Hatje Cantz Verlag, Ostfildern 2003, ISBN 3775713476, Gebunden, 160 Seiten, 24,80 EUR

Katalog zur Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle. Mit Texten von Ulrich Luckhardt, Matthias Mühling und anderen sowie 173 größtenteils farbigen Abbildungen. Lyonel Feininger gehört zu den populärsten Künstlern in Deutschland, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die moderne Kunst prägten. In seinen ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen