Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 09.02.2010, 16.23 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Lyonel Feininger

Lyonel Feininger wurde 1871 als Sohn eines deutschen Musikerehepaars in New York geboren. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland begann er 1887, in Hamburg und Berlin Kunst zu studieren. Die ersten Jahre arbeitete er als Cartoonist und Zeichner für verschiedene satirische Zeitschriften und die "Chicago Tribune". Erst 1907 malt er sein erstes Ölbild. 1910 wird er Mitglied der Berliner Secession, 1913 nimmt er auf Einladung von Franz Marc am Blauen Reiter teil. Nach dem Ersten Weltkrieg wird Feiniger von Walter Gropius als erster Lehrmeister (der graphischen Druckerei) ans Bauhaus nach Weimar gerufen. Dort bleibt Feiniger auch nach den erzwungenen Umzügen nach Dessau und Berlin, bis die Nationalsozialisten 1993 seine Kunst für entartet erklären. 1936 kehrt Feininger in die USA zurück. Lyonel Feininger starb 1956 im Alter von 85 Jahren und hinterließ 539 Gemälde, 320 Holzschnitte, 65 Radierungen, 20 Lithografien, mehr 1500 Karikaturen und Illustrationen, sowie Hunderte von Aquarellen und Zeichnungen.

Bücher von Lyonel Feininger

Feininger, Lyonel: Menschenbilder. Eine unbekannte Welt

Cover: Menschenbilder

Hatje Cantz Verlag, Ostfildern 2003, ISBN 3775713476, Gebunden, 160 Seiten, 24,80 EUR

Katalog zur Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle. Mit Texten von Ulrich Luckhardt, Matthias Mühling und anderen sowie 173 größtenteils farbigen Abbildungen. Lyonel Feininger gehört zu den populärsten Künstlern in Deutschland, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die moderne Kunst prägten. In seinen ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

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Das Gegenglück, der Geist

09.02.2010: Großer Bahnhof für J.M. Coetzee: Zu seinem Siebzigsten preisen FAZ, FR, NZZ und SZ den neuen autobiografischen Roman "Sommer des Lebens" als "grandios", "raffiniert" und "wahrste, kühnste und unterhaltsamste Literatur". Sehr lieb ist der NZZ die Anti-Hysterie von Arno Geigers Eheroman "Alles über Sally". Die taz feiert Amir Hassan Cheheltans großartigen Roman "Teheran Revolutionsstraße". Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Mein Hymen gehört mir!

03.02.2010: Joachim Sartorius nimmt uns mit auf die Prinzeninseln. Alma Guillermoprieto schickt uns ins Kuba der Siebziger. Alek Popov füttert uns mit Erzählungen für Fortgeschrittene. Helene Hegemann und Seyran Ates lassen Rezensentenschläfen pochen. Und Barbara Vine serviert eine bildschöne Leiche. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Emotional labiler Federfetisch

19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen

Kein Schlaf, nur Albträume

02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen

Papa war doch einfach der Beste

09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen